Die MISTEL, die immergrün in harmonischer Kugelform zwischen Himmel und Erde Schwebende, war der "Brigid", der Weißen Göttin der Kelten, geweiht.
In seiner „Naturalis historia“ schreibt Plinius d. Ältere, der dazu Berichte des Poseidonios (80 v. Chr.) nutzte, über Ernte und Wirkung der Mistel bei den Kelten:
Portrait
„Denn nichts ist den Druiden – so nennen sie ihre Magier – heiliger als die Mistel und der Baum, auf dem sie wächst, sofern es nur eine Eiche ist. Schon deswegen wählen sie Eichenhaine und vollziehen kein Opfer ohne Eichenlaub …
Sie meinen wahrhaftig, dass alles, was auf jenen Bäumen wächst, vom Himmel gesandt und ein Zeichen des von Gott selbst erwählten Baumes sei. Eine solche Mistel wird aber selten entdeckt und wird, wenn gefunden, mit großer Feierlichkeit geholt ... Sie bezeichnen sie mit einem Wort ihrer Sprache als "Allheiler". Nachdem man das Opfer und das Festmahl unter dem Baum nach feierlichem Brauch vorbereitet hat, führen sie zwei weiße Stiere herbei, deren Hörner dann zum ersten Mal bekränzt werden dürfen. Ein Priester in weißem Gewand besteigt den Baum und schneidet die Mistel mit einer goldenen Sichel ab. In einem weißen Leinentuch wird sie aufgefangen. Dann schlachten sie alsbald die Opfertiere und beten, der Gott möge die Gabe denen zum Segen gereichen lassen, denen er sie gab. Sie glauben, dass durch einen Trunk davon jedem unfruchtbaren Lebewesen Fruchtbarkeit verliehen werde und dass es ein Heilmittel gegen alle Gifte sei. "
Bemerkung:
Apfelmistelknospen sind in der Gemmotherapie das wichtigste Mittel bei Neuralgien und bei Fibromyalgie.
Andere Namen
Weißbeerige MistelWeiße Mistel
Merkmale
VerwendungNutzpflanzeHeilpflanze
Blütenfarbegrün
BlütezeitErstfrühling | AprilWinter | Dezember | Januar | FebruarVorfrühling | März
Wächst auf den Ästen vieler Bäume, besonders auf Pappeln, Äpfeln, Kastanien und Birken und insbesondere auf kalkhaltigen Böden. Normalerweise nicht auf Nadelbäumen zu finden.
Essbarkeit
★☆☆☆☆
Heilwirkung
★★★☆☆
Licht
7/10
Feuchtigkeit
6/10
Boden
5/10
pH-WertpH 7 – 7.5
Anbau & Pflege
Eine parasitische Pflanze, die auf den Ästen verschiedener Laubbaum-Arten wächst. Sie wird normalerweise nicht auf Nadelbäumen gefunden, obwohl die Unterart V. album abietis auf Koniferen vorkommt, besonders auf Abies-Arten, während V. album austriacum auf Pinus und Larix zu finden ist. Der Wirtsbaum muss mindestens 20 Jahre alt sein. Obwohl der befallene Wirtsast schließlich absterben kann, wird der Wirtsbaum selten getötet.
Vermehrung: Dies ist eine parasitische Pflanze, die vollständig auf dem Wirtsbaum wächst. Um sie zu kultivieren, müssen Sie Beeren beschaffen und diese im Spätherbst und frühen Winter auf die Äste der Wirtsbäume zerdrücken. Dies geschieht am besten an der Unterseite des Astes. Danach ist es einfach eine Frage des Wartens und Hoffens.
Essbare Verwendung
Edible Parts: Fruit Edible Uses: The ripe fruit is edible. Some caution is advised, see notes above on toxicity[K].
Weitere Nutzung
None known
Verbreitung
Heimisch: Albania, Algeria, Austria, Baleares, Baltic States, Belarus, Belgium, British Columbia, Brussels-Capital Region, Bulgaria, Central European Russia, China South-Central, Corse, Czechia-Slovakia, DK, Denmark, East European Russia, East Himalaya, Flanders, Flemish Region, France, Germany, Grand Duchy of Luxembourg, Great Britain, Greece, Hungary, Iran, Italy, Kriti, Krym, Lebanon-Syria, Morocco, Myanmar, NO, NW. Balkan Pen., Nepal, Netherlands, North America, North Caucasus, Northwest European Russia, Norway, Pakistan, Poland, Portugal, Romania, SE, Sicilia, South European Russia, Spain, Sweden, Switzerland, Tibet, Transcaucasus, Türkiye, Türkiye-in-Europe, Ukraine, Vietnam, Walloon Region, West Himalaya, conterminous 48 United States
Eingeführt: British Columbia, California, IE, Ireland, Japan
Alternative deutsche Namen
Laubholz-MistelMistelWeiße Mistel
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren