Wiesenwitwenblume
Knautia arvensis · auch: Witwenblume, Wiesen-
Wildpflanze essbar
28 Fotos
Beschreibung
- Knautien (Witwenblumen) und Skabiosen sehen sich zum Verwechseln ähnlich, sodass die „Knautia arvensis“, also die „Wiesen-Witwenblume“, mancherorts als „Wiesenskabiose“ bezeichnet wird.
- Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Arten findet man in ihren Randblüten:
- Die einzelne Randblüte der Knautien besitzt 4 Zipfelchen,
- die der Skabiosen 5!
- Außerdem zeigen Skabiosen verlängerte, spitzige Kelchblätter und dunkelbraune Borsten, die Knautien helle.
- Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Arten findet man in ihren Randblüten:
- Beiden gemeinsam sind Schönheit, Blütemonate und ihre Anziehungskraft auf Insekten wie Rotwidderchen („Blutströpfchen“), Bienen, Schmetterlinge, Käferchen …
- Knautien und Skabiosen blühen gemeinsam von Juli – August, Skabiosen allerdings verlängern ihre Blütezeit bis in den November hinein.
Andere Namen
Acker-WitwenblumeNähkisselchenWiesenskabiose
Merkmale
Steckbrief
Familie
Caprifoliaceae
Gattung
Knautia
Ordnung
Dipsacales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
Meadows, pastures, hedgebanks and grassy hills, usually on dry soils and especially on limestone.
Heilwirkung
★★☆☆☆
Licht
7/10
Feuchtigkeit
4/10
Boden
4/10
pH-Wert pH 7 – 7.5
Anbau & Pflege
Die Wiesenwitwenblume gedeiht in jedem gut durchlässigen Boden. Sie bevorzugt einen trockenen Boden. Wächst gut auf kalkhaltigen Böden. Bevorzugt einen sonnigen Standort. Eine sehr frostharte Pflanze, die Temperaturen bis mindestens -25°C verträgt. Gedeiht gut in der Sommerwiese. Die Pflanze ist eine wichtige Nektar- und Pollenquelle für Bienen und Lepidoptera. Die Pflanzen sind manchmal diözisch, in diesem Fall müssen männliche und weibliche Pflanzen angebaut werden, wenn Samen benötigt werden.
Vermehrung: Samen - Aussaat im Frühjahr oder Herbst im Kaltrahmen. Wenn sie groß genug zum Handhaben sind, die Sämlinge in einzelne Töpfe pikieren und im Sommer auspflanzen. Falls Sie genügend Samen haben, wäre es lohnenswert, eine Aussaat in situ im Freien im Frühjahr zu versuchen. Der Samen keimt in der Wildnis im Frühjahr. Teilung im Frühjahr. Basale Stecklinge im Spätfrühjahr. Die Triebe ernten, wenn sie etwa 10 - 15cm lang sind mit reichlich unterirdischem Stängel. In einzelne Töpfe eintopfen und im Halbschatten in einem Kaltrahmen oder Gewächshaus halten, bis sie gut bewurzelt sind. Im Sommer auspflanzen.
Essbare Verwendung
None known
Weitere Nutzung
None known
Verbreitung
Heimisch: Altay, Austria, Baltic States, Belarus, Belgium, Brunlanes, Brussels-Capital Region, Bulgaria, Buryatiya, Central European Russia, Czechia-Slovakia, DK, Denmark, East European Russia, Finland, Flanders, Flemish Region, France, Germany, Great Britain, Greece, Hungary, Ireland, Irkutsk, Italy, Kazakhstan, Krasnoyarsk, Krym, Løten, NW. Balkan Pen., Netherlands, North America, North Caucasus, North European Russia, Northwest European Russia, Norway, Poland, Portugal, Romania, South European Russia, Spain, Sweden, Switzerland, Tjølling, Ukraine, Vest Toten, Walloon Region, West Siberia, Yakutiya
Eingeführt: AR, Alberta, Argentina South, British Columbia, CA, Colorado, Connecticut, Finland, Føroyar, Iceland, Idaho, Illinois, Kamchatka, Khabarovsk, Maine, Manitoba, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Montana, New Brunswick, New Hampshire, New Jersey, New York, Newfoundland, North Dakota, Nova Scotia, Ontario, Oregon, Pakistan, Pennsylvania, Primorye, Quebec, Québec, Sakhalin, Saskatchewan, South Dakota, Utah, Vermont, West Virginia, Wisconsin, Wyoming
Alternative deutsche Namen
Acker-WitwenblumeArtengruppe Wiesen-WitwenblumeFeld-WitwenblumeWiesen-Witwenblume
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren