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Beinwellöl

Zutaten

  • 200.00 g Beinwellwurzeln
  • 50.00 g Beinwellblätter — Alternative: Beinwellwurzel
  • 500.00 ml Bio Pflanzenöl — hitzeverträgliches
  • 1.00 Kochgefäß — vorzugsweise aus hitzebeständigem Glas. Alternative: Stahltopf
  • 1.00 Holzlöffel
  • 1.00 Bratenthermometer
  • 1.00 Trichter — keimfrei gemacht
  • 1.00 Filter
  • 5.00 Glasfläschchen — je 100 ml, mit Schraubdeckel, keimfrei gemacht
  • 5.00 Etiketten — vorzugsweise schmales Abdeckband. Es lässt sich sehr gut beschriften und wieder entfernen.
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Zubereitung

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Beispielrezept für die Herstellung von Beinwellöl Die gesammelten frischen Wurzeln unter fließendem Wasser gründlich bürsten, Blätter waschen. Alles kleinschneiden und mit dem Öl in den Kochtopf geben. Unter langsamem Rühren die Pflanzenteile, die von Öl gut bedeckt sein müssen, für 3 Minuten auf 70° erhitzen, damit eventuell vorhandene Keime abgetötet werden. Jedoch nicht höher erhitzen, denn ab 80° wird das Allantoin zerstört. Die Temperatur mit einem Bratenthermometer kontrollieren. Temperatur zurückschalten und die Pflanzenteile im Öl mit einem sauberen Stabmixer noch weiter zerkleinern. Topf zudecken und das Kräuteröl bei 55° eine Stunde ziehen lassen. Mittels Trichter und Filter in die bereitgestellten Glasfläschchen filtern. Zubereitungen mit Allantoin sollen nicht in Metallgefäßen gelagert werden, die eine katalytische Zersetzung bewirken können. ( Quelle ) Das Heilöl ist bereits anwendbar. Beschriften mit Inhalt und Datum nicht vergessen! Als Etikett eignet sich ein Stück schmales Abdeckband bestens. Verschlossen, kühl und dunkel gelagert behält es 1 Jahr lang seine Wirkkraft. ✶ In der Volksmedizin werden bei Muskelschmerzen und bei Schmerzen des Bewegungsapparates die zerkleinerten Blätter mit Nutzen als Auflage auf die entsprechenden Areale gelegt.