Wildfind
Bohnen, natur
Zutaten
- 500.00 g Riesenbohnen — = große, weiße, bereits gekochte Bohnen: entweder aus der Dose nehmen oder selber aus 250 g getrockneten Bohnen kochen .
- 50.00 ml Natives Olivenöl Extra
- 5.00 Salbeiblätter — vorzugsweise junge, frische. Können auch mehr sein. Alternative: 1 TL getrockneter Salbei.
- 1.00 Knoblauchzehe
- 1.00 halber TL Chiliflocken
- 150.00 ml Trinkwasser
- 1.00 Prise Salz
- 1.00 TL Thymian — Alternative: Oregano
Rezept online
Zubereitung
1
Bohnen - natur Salbei und Knoblauch kleinschneiden und zusammen mit den Chiliflocken im mittelheißen Olivenöl leicht anrösten. Die bereits gekochten Bohnen mit Wasser, Salz und Thymian dazugeben und 20 Minuten auf kleiner Flamme durchziehen lassen. ✶ Für dieses Gericht eignen sich auch Borlottibohnen wunderbar.
2
Bohnen mit Tomaten und Salbei Wenn Sie gerne die One-Pot-Methode anwenden bzw. die Bohnen mit Tomaten im Hordenkessel kochen möchten, dann ist es ratsam, getrocknete Bohnen (250 g) zu verwenden und diese selbst gar zu kochen. Nach der Hälfte der Kochzeit der Bohnen das Kochwasser abgießen, das Olivenöl, die gehackten Tomaten, Salbei, Knoblauch, Chiliflocken (oder kleingeschnittene Chilischoten), Salz, Oregano und so viel Wasser dazugeben, dass die Bohnen knapp bedeckt sind. Unter gelegentlichem Umrühren fertigkochen. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln.
3
Bohnen mit Wildpflanzen jedoch gibt man statt Tomaten essbare wilde Blattpflanzen . Schmeckt selbstverständlich auch köstlich mit Kultur-Blattpflanzen, die deshalb mit angegeben werden. Geeignet sind: Barbarakraut (erst kurz vor Kochende dazugeben) Bärlauch (erst kurz vor Kochende dazugeben) Brennnessel (erst kurz vor Kochende dazugeben) Cardy Franzosenkraut Gänseblümchenrosetten (erst kurz vor Kochende dazugeben) Garten-Fuchsschwanz Gemüseamarant Guter Heinrich Knoblauchrauke (erst kurz vor Kochende dazugeben) Lindenblätter (junge, erst kurz vor Kochende dazugeben) Mangold Melde Portulak (erst kurz vor Kochende dazugeben) Spinat Taubenkropfleimkraut (erst kurz vor Kochende dazugeben) Vogelmiere (erst kurz vor Kochende dazugeben) Weißer Gänsefuß Wilde Malve Wilder Amarant Weiters kommen noch 3 Esslöffel Zitronensaft in den Bohnentopf und garniert ihn mit einigen Zitronenspalten, die die EsserInnen über ihrer Portion händisch ausquetschen. ✶ Der Zitronensaft würzt nicht nur und unterstützt die Verdauung, sondern er macht auch die Oxalsäure des Mangolds unschädlich.