← zurück zum Rezept
Erstfrühling · Spätherbst · Grundrezept, Extras, Heilendes, Praktisches, Uroma-Rezepte, Heilöl

Heilöle selber machen durch direkten Heißauszug

Zutaten

  • 1.00 Menge Pflanzenteile — frisch oder getrocknet
  • 1.00 Menge Pflanzenöl — hitzeverträglich, Bio
  • 1.00 Kochgefäß — aus hitzebeständigem Glas; ersatz: Stahltopf
  • 1.00 Holzlöffel — oder Glaslöffel
  • 1.00 Kanne mit Ausguss
  • 1.00 Trichter
  • 1.00 Glasflasche — dunkles Glas, mit Schraubdeckel
  • 1.00 Etikett
Rezept online

Zubereitung

1
Zubereitung In einem Kochtopf unter Umrühren die Pflanzenteile, die von Öl gut bedeckt sein müssen, auf 60° erhitzen. Kochtopf zudecken und die Temperatur (60°), je nach Konsistenz des Pflanzenmaterials, 15 – 60 Minuten halten. Herdplatte ausschalten, Topf darauf stehen und auf 30° abkühlen lassen. Abfiltern in eine Kanne mit Ausguss. Mit Hilfe eines Trichters in dunkle Fläschchen abfüllen. Beschriften mit Inhalt und Datum. Zwischenbemerkung: Ätherisches Öl wird übrigens auf eine ganz andere Art und Weise gewonnen, nämlich durch Wasserdampfdestillation , z.B. Zirbelkiefer-Öl, Latschenöl, Lavendelöl, Thymianöl, Patchouli … Aufbewahrung, Haltbarkeit, Verwendung des Kräuter-Heilöles Kühl und dunkel gelagert behält es 1 Jahr lang seine volle Wirkkraft. Das hochwertig gewonnene Kräuteröl wird - den Wirkungen der ausgezogenen (mazerierten) Heilpflanze entsprechend – verwendet: Es kann sogleich als Heilöl oder auch als Massageöl auf die Haut aufgetragen werden. Es lässt sich mit anderen Heilölen zweckmäßig mischen, tropfenweise auch mit ätherischen Ölen. Man stellt damit eine Heilsalbe bzw. Heilcreme her.