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Frühherbst · Teig, Sauerteig, Backen, Extras, Praktisches, Selber machen, Uroma-Rezepte, Grundrezept, unkompliziert

Sauerteig vermehren

Zutaten

  • 1.00 EL Sauerteig
  • 100.00 g Mehl — meistens und sinnvoll wird Roggenmehl genommen, um die Phytinsäure des Roggens abzubauen, das Roggengebäck zu lockern und lange frisch zu halten. - Doch auch Weizenmehl ist möglich. Es erhält ein spezielles Aroma uns das Gebäck bleibt länger frisch.
  • 100.00 ml Trinkwasser — 35° warm (= handwarm). Immer gleich viel Wasser wie Mehl nehmen.
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Zubereitung

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Arbeitsvorgang: So entsteht aus wenig altem Sauerteig viel neuer! Man verrührt alten Sauerteig + Mehl + lauwarmes Wasser kurz in einem geräumigen Gefäß, bis keine Teigklümpchen mehr zu sehen sind und lässt diesen Teigansatz, damit Sauerteig daraus wird, 5 - 12 Stunden bei 30°bis max. 35° zum Gären stehen. Dabei wird das Gefäß so zugedeckt, dass ein Luftaustausch möglich ist, Mücken aber keinen Zutritt haben: z.B. Deckel lose auflegen oder Tuch mit Gummiband befestigen ... Während der Gärung dehnt sich der Teig durch Blasenbildung aus. Ganz fertig ist der Sauerteig, wenn er sich nicht mehr weiter ausdehnt. In diesem Zustand schmeckt er angenehm fruchtig-säuerlich. Man kann ihn jedoch auch bereits früher im Rahmen einer Hefeteigzubereitung verwenden. Er besitzt dann allerdings weniger Treibkraft, was durch eine Hefezugabe ausgeglichen wird, und er schmeckt weniger säuerlich. Wichtig: Immer wieder einen Sauerteig-Schatz in den Kühlschrank retten! Das bedeutet: Nicht den ganzen Sauerteig verbacken, sondern mindestens 1 Esslöffel des neuen Sauerteiges in einem geräumigen Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren (bis zu 10 Tagen haltbar), um ihn bei Bedarf wieder vermehren zu können. ✶ Wie man sich einen Ur-Sauerteig ansetzt, der dann immer wieder weiterverwendet wird, finden Sie hier!