Pflege des Bodens der Beete im Frühjahr

Gartenwissen 2. März 2016

Sobald sich nach dem Winter der Gartenboden wieder erwärmt hat, und die Erde bei seinem Betreten nicht mehr an Ihren Gummistiefeln kleben bleibt, werden die Beete für nachfolgende Aussaaten und Bepflanzungen vorbereitet.

Nach Bodenlockerung durch Ziehhacke, Spitzblatthacke, Sauzahn oder Grubber mit anschließendem Einrechen (Einharken) der Düngergabe aus Kompost und Hornspänen und Glattziehen der Erde mit dem Rechen (Harke) kann gesät und gepflanzt werden. Es schadet aber auch nicht, wenn das frisch gemachte Beet noch einige Tage liegen bleibt.

 

  • Durchschnittliche Düngergabe pro m²: 
    ​4 Liter reifer Kompost + und 60 g Hornspäne
    • Starkzehrer erhalten, nachdem sie gut angewachsen sind, pro Pflanze eine Zusatzdüngung mit Hornmehl oder Pflanzenjauchen.
    • Erscheint es nach einer Bodenuntersuchung notwendig, Spurenelemente zuzugeben, erfolgt dies durch ein wenig  Holzasche (= Kalidünger für Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren) und vor allem durch Zugabe von Gesteinsmehlen (basische Urgesteinsmehle wie Diabas und Basalt. Sie enthalten u.a. Kieselsäure in Silikatform). Fehlt es an Kalk, bietet sich Kalkstickstoff an. Kalkstickstoff hält auch Schnecken fern!

 

Bodenpflege im Frühjahr: Sobald die Erde beim Betreten nicht mehr an Ihren Gummistiefeln kleben bleibt, werden die Beete für Aussaat und Bepflanzung vorbereitet.
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