Flaschenkürbis
Lagenaria siceraria · auch: Kürbis, Flaschen-
Beschreibung
Der Flaschenkürbis (Lagenaria siceraria) gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde in Europa bereits vor Kolumbus angebaut und verspeist. Es war die einzige Kürbisart des europäischen Mittelalters.
Heute gibt es eine große Vielfalt an Formen und Größen: breit, kugelig, birnförmig, keulenförmig, kellenförmig bis zylindrisch. Die kleinsten Sorten haben einen Durchmesser von fünf Zentimetern, die größten können metergroß werden.
Er umfasst Sorten, die sich gut essen lassen, aber auch solche, die sich - gut durchgetrocknet und nachbearbeitet - als Gefäße eignen und als Dekoration.
Die Farbe reicht von hellgrün mit weißen Sprenkeln bis zu weiß und braun.
Siehe auch die Gartentipps "Anzuchterde selbst gemischt" und „Papiersäcke als Pflanztöpfe“!
Verwendete Pflanzenteile
Flaschenkürbisse lassen sich ausgereift gut lagern.
Erläuterung
Ideale Bodentemperatur: 25° - 30°; Horstsaat mit 2 – 3 Samen, nicht zu nass halten. Von den aufgegangen Pflanzen belässt man nur die stärkste.
Portrait
Kultiviert wird der Flaschenkürbis gleich wie der Riesenkürbis (Cucurbita maxima), benötigt allerdingt bis zu seiner gänzlichen Ausreife etwas mehr Zeit als dieser.
Anbautipp für Kürbisse:
Kürbisse sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Da diese aber bei Schlechtwetter nicht fliegen, ist es bei anhaltend schlechter Witterung ratsam, bei der Befruchtung der Blüten eigenhändig nachzuhelfen:
- Man streift mit einem feinen Pinsel über die Staubgefäße männlicher Blüten (das sind die mit dem langen Stängel) und überträgt mittels des Pinsels den männlichen Pollen auf die dicken Narben der weiblichen Blüten (erkennbar an dem kugeligen Fruchtknoten unter der Blütenhülle).
Erntekalender
Die unreifen Früchte werden gekocht als Sommergemüse verwendet.
Flaschenkürbisse lassen sich holzig ausgereift gut lagern und umarbeiten zu Gefäße und Musikinstrumente.
Aussaat & Pflege
Samen
Jungpflanzen
Boden
Früchte
Nachbarn im Garten
Lade Nachbarschaftsgraph...
Merkmale
Steckbrief
Anbau & Pflege
Essbare Verwendung
Weitere Nutzung
Verbreitung
Alternative deutsche Namen
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren