Gewöhnliches Greiskraut

Senecio vulgaris L. · auch: Greiskraut, Gewöhnliches-

Wildpflanze giftig
© Kurt Stueber / Thomé
2 Fotos

Portrait

AUSSEHEN, VORKOMMEN DES GEWÖHNLICHEN GREISKRAUTES, VERWECHSLUNG MIT WILDER RUCOLA UND GARTEN-RUCOLA 

Das Gewöhnliche Greiskraut , auch Gemeines Greiskraut oder Gemeines Kreuzkraut genannt, ist eine der häufigsten Arten aus der Gattung der Greiskräuter.

Die Bezeichnung Greiskraut bzw. Greiskräuter leitet sich vom Aussehen Des „weißhaarigen“ Fruchtstandes dieser Pflanzen her. Jeder Samen ist nämlich ähnlich wie beim Löwenzahn mit einem weißen Flugapparat, dem Pappus, versehen.

Das Gewöhnliche Greiskraut ist unter den Greiskräutern sehr leicht an seiner geringen Größe (10cm – 30 cm) und an seinen Blüten, die keinen Kranz an Zungenblüten aufweisen, zu erkennen. In nicht blühendem Zustand können seine unregelmäßig bis eiförmig gefiederten, allerdings giftigen Blätter leicht mit jenen der essbaren Rucolaarten verwechselt werden!

Das Gewöhnliche Greiskraut ist in den gemäßigten Gebieten Eurasiens heimisch, hat sich jedoch als Neophyt in ihm zusagenden Klimata als typische Ruderalpflanze weltweit ausgebreitet: Man findet diese krautige Pflanze in zahlreicher Population auf frischen, nährstoffreichen, lockeren Böden aller Art wie auf Baustellen, auf Äckern, in Weinbergen und Gärten, wo es sich gerne als lästiges, einjähriges Begleitkraut („Unkraut“) selbst jährlich mehrmals aussät und schon auch einmal mit Rucola mitgeerntet werden könnte.

 

Zur GIFTIGKEIT

Alle Arten der Gattung Senecio, so auch das Gewöhnliche Greiskraut, sind durch ihre enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide, die zum großen Teil leberschädigend und krebsauslösend wirken, giftig. Der Gehalt ist in den Blüten bis zu doppelt so hoch wie im Kraut.

Die Vergiftungssymptome treten meist sehr spät, das bedeutet, nach Wochen oder Monaten, auf.

Vergiftungen können auch über Honig oder Kuhmilch erfolgen. Vergifteter Honig schmeckt bitter und hält gewöhnlich von weiterem Verzehr ab. Das Vieh meidet Senecio-Arten auf der Weide, jedoch nicht im Heu, wo das Gift erhalten bleibt. Sehr hohe Dosen führen zu sofortigen, zum Teil tödlichen Vergiftungen, besonders bei Pferden, Rindern und Kleinsäugern.

Andere Namen

Gemeines GreiskrautGemeines Kreuzkraut

Merkmale

Blütezeit Frühherbst | SeptemberVollfrühling | MaiVorfrühling | MärzVollherbst | OktoberHochsommer | JuliErstfrühling | April
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Steckbrief

Familie
Asteraceae
Gattung
Senecio
Ordnung
Asterales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Baum
Habitat
Found along roadsides and waste places, it is also a common weed of cultivated land, succeeding on most soils but avoiding shade.
Essbarkeit
★☆☆☆☆
Heilwirkung
★★☆☆☆
Licht
7/10
Feuchtigkeit
5/10
Boden
7/10
pH-Wert pH 5 – 8.5

Anbau & Pflege

A common weed of cultivated land, it does not require cultivation. Groundsel is a good food plant for the caterpillars of many butterfly and moth species, and is one of only two species that provide food for cinnabar moth caterpillars. One report states that this plant was formerly cultivated as a food crop for livestock! Since the plant is a cumulative toxin this use is most questionable.
Vermehrung: Seed - it doesn't need any encouragement from us.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Leaves Edible Uses: Leaves - cooked or raw. The young leaves have been used in many areas as a salad, though this is very inadvisable, see the notes on toxicity at the top of the page.

Weitere Nutzung

A good food plant for the caterpillars of many butterfly and moth species, and is one of only two species that provide food for cinnabar moth caterpillars. Dynamic accumulator.

Verbreitung

Heimisch: Afghanistan, Africa, Albania, Algeria, Altay, Asia-Temperate, Assam, Austria, Baltic States, Belarus, Belgium, Bolivia, Bulgaria, China, China North-Central, Chita, Cyprus, Czechoslovakia, Estonia, Europe, Guizhou, Heilongjiang, India, Inner Mongolia, Ireland, Japan, Korea, Latvia, Lebanon-Syria, Liaoning, Liechtenstein, Lithuania, Luxembourg, Malesia, Manchuria, Mexico, Morocco, Nei Mongol, North Caucasus, Northern America, Sichuan, Southern Africa, Southern South America, Tibet, Transcaucasus, Ukraine, Yunnan Eingeführt: Alabama, Alaska, Alberta, Arizona, Arkansas, Atacama, Australia, Azores, Biobío, British Columbia, Buenos Aires, California, Colorado, Connecticut, Entre Ríos, Georgia, Hawaii, La Araucania, La Pampa, Los Lagos, Magellanes, New Zealand, Santa Cruz, Santiago, Southern South America, Tasmania, Tierra del Fuego (Argentina), Valparaíso

Alternative deutsche Namen

Gemeines GreiskrautGemeines KreuzkrautGewöhnliches Greiskrautgewöhnliches Greiskraut
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren