Die aus Mexiko stammende Hohe Tagetes / Studentenblume ist eine beliebte, rund 40 – 70 cm hohe, einjährige Garten- und Balkonblume mit gelb-orangen, gefüllten, duftenden Blüten, die eine Größe von 9 cm erreichen können. Dazu sind sie höchst witterungsbeständig!
Neben ihrem Aussehen machen die Hohe Tagetes ihre lange Blütezeit (Juni bis November), ihre einfache Vermehrung und Kultur und ihre positive Wirkung auf den Boden so beliebt. Wie ihre kleine Schwester, die Niedrige Tagetes, die da noch tüchtiger ist, vertreiben und töten ihre Wurzelausscheidungen Nematoden und beleben den Boden.
Tipps:
Tagetes lassen sich gut aussäen. Dabei die Samen, an denen meistens noch der Pappus hängt, der aber dranbleiben kann, 5 – 10 mm mit Erde bedecken. Sie können bereits ab dem Vorfrühling in Saatschalen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus in Saatschalen vorgezogen werden.
Die nährstoffhungrigen Blumen eignen sich sowohl für Beete (Vor Schnecken schützen!) und als auch für Töpfe und Kästen.
Im Spätherbst wird nach den ersten Frösten ihre Pflanzenmasse kompostiert oder im Beet untergegraben. Dies ergibt guten Humus, der den Bodenbakterien zugute kommt.
VerwendungNutzpflanzeHeilpflanzeNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungalte KulturpflanzeBalkongartenBauerngartenpflanzeDuftpflanzeGartenGrabbepflanzungKübelbepflanzungleicht zu ziehenStaudenbeetWochenendgartenSymbolpflanzeZierpflanze
Wächst in der Kiefern-Eichen-Wald-Zone. Ein Gartenflüchtling in den USA, wo er entlang der Straßenränder wächst.
Essbarkeit
★★★☆☆
Heilwirkung
★★★☆☆
Anbau & Pflege
Benötigt einen gut drainierten, mäßig fruchtbaren Boden in sonniger Lage. Wächst gut in schweren Lehmböden und in sandigen Böden. Obwohl nicht sehr frostresistent, kann sie in Großbritannien als frostempfindliche einjährige Pflanze angebaut werden, indem man die Samen im Frühling im Gewächshaus aussät und nach den letzten erwarteten Frösten auspflanzt. Die Blüten werden oft auf lokalen Märkten in Nepal verkauft und als Opfergabe für die Götter verwendet. Eine Anzahl benannter Formen wurde für ihren Zierwert entwickelt. Die Cultivar 'Yellow Climax' hat mild schmeckende essbare Blüten, die als farbenfrohe Garnitur verwendet werden können. Alle Pflanzenteile verströmen einen unangenehmen Geruch ähnlich dem von abgestandenem Urin, wenn sie gequetscht werden. Das Entfernen verwelkter Blüten bevor sich Samen bilden, verlängert die Blütezeit. Pflanzen sind anfällig für Angriffe von Schnecken, Nacktschnecken und Botrytis. Besondere Eigenschaften: Nordamerikanische Wildpflanze, Duftendes Laub, Geeignet für Schnittblumen, Geeignet für Trockenblumen.
Vermehrung: Samen - Aussaat im März im Gewächshaus. Den Samen nur ganz leicht bedecken. Die Keimung erfolgt normalerweise innerhalb von 2 Wochen. Wenn die Sämlinge groß genug zum Handhaben sind, die Keimlinge in einzelne Töpfe pikieren und nach den letzten erwarteten Frösten auspflanzen.
Essbare Verwendung
Essbare Teile: Blüten Essbare Verwendung: Färbemittel Gewürz Die Blütenblätter der Blüten einiger Varietäten können gegessen werden. Der frische Blütenboden wird von Kindern gegessen. Ein gelber Farbstoff, der aus den Blüten gewonnen wird, kann als Safranersatz zum Färben und Aromatisieren von Lebensmitteln verwendet werden. Die Pflanze wird als Gewürz verwendet. (Dies bezieht sich wahrscheinlich auf die Verwendung der Blüten als essbarer Farbstoff)
Weitere Nutzung
Begleitpflanze Farbstoff Insektizid Repellent Landschaftsnutzung: Rabatte, Container, Fundament, Massenpflanzung, Meeresküste, Solitärpflanze. Sekrete aus den Wurzeln wachsender Pflanzen haben eine insektizide Wirkung auf den Boden, wirksam gegen Nematoden und in gewissem Maße gegen Kielschnecken. Diese Sekrete werden etwa 3 - 4 Monate nach der Aussaat produziert. Die Blütenblätter haben ebenfalls nematizide Eigenschaften. Die wachsende Pflanze soll auch Insekten abwehren und kann zwischen Kulturpflanzen wie Kartoffeln und Tomaten angebaut werden. Aus den Blüten wird ein gelber Farbstoff gewonnen. Dynamischer Akkumulator.
Verbreitung
Heimisch: Andhra Pradesh, Arunachal Pradesh, Assam, Austria, Belarus, Belgium, Belize, Bihar, Bolivia, Bulgaria, Cambodia, Chandigarh, China, Cook Is., Delhi, Ecuador, El Salvador, Estonia, Fiji, Gabon, Goa, Guatemala, Gujarat, Guyana, Haryana, Honduras, India, Jharkhand, Karnataka, Kerala, Korea, Krym, Laos, Latvia, Lithuania, Luxembourg, Madhya Pradesh, Maharashtra, Malesia, Maluku, Manipur, Marquesas, Meghalaya, Mexico, Mizoram, Nagaland, Nicaragua, Northern America, Orissa, Panama, Peru, Poland, Portugal, Punjab, Rajasthan, Southern Africa, Surinam, Tamil Nadu, Tripura, Uttar Pradesh, Vietnam, West Bengal
Eingeführt: Arkansas, Brazil, California, Connecticut, Czech Republic, Florida, Germany, Great Britain, Guangdong, Hungary, Kentucky, Louisiana, Madeira, Maryland, Massachusetts, Missouri, New York, New Zealand, Niue, North Carolina, Ohio, Oklahoma, Oman, Pennsylvania, Puerto Rico, Queensland, Québec, Romania, South Carolina, Virgin Is., Yemen, Yunnan
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren