Heilpflanze: immunstärkend, antibakteriell, antiviral

Griechischer Bergtee

Sideritis clandestina

Kulturpflanze essbar
4 Fotos

Portrait

„Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Bergtee trinkt!“, sagen die Griechen. Sie trinken ihn im Sommer kalt und im Winter heiß. Zuhause und auch in ihrem beliebten Kafenion. Je nach Befund und Laune mal mit Zitrone und Thymianhonig, mal mit einem Schuss „Raki“, dem griechischen „Grappa“ (Tresterbrand). Und natürlich alles unter dem Aspekt der Gesundheit, denn der Raki im Tee entwickelt sich als Schwitzbombe. Doch der Bergtee schmeckt auch pur sehr angenehm: mild aromatisch, mit einem Hauch nach Zimt und Zitrone. Er zählt zusammen mit dem Diktamo zu den meist geschätzten Heilkräutern Griechenlands. Sie werden auch gerne zusammen getrunken: Der Erontas hält jung, der Bergtee gesund. Was will man mehr? ;)

 

Ernte:

Der Bergtee, den man getrocknet bündelweis kaufen kann, stammt nach wie vor meistens aus Wildsammlungen. Geerntet werden bereits leicht verholzte Zweige mit ihren Blättern und Blüten. Man sollte sie erst vor ihrer Verwendung zerkleinern, damit die Inhaltsstoffe möglichst erhalten bleiben.

Es gibt übrigens mehrere Varianten des Bergtees: Bergtee vom griechischen Festland (von Epiros, den Hängen des Olymps, des Parnass), Bergtee von den Hängen des Taygetos-Gebirges der Peloponnes-Halbinsel, Bergtee von der Insel Euböa und Bergtee von Kreta. „Bergtee von Kreta ist der beste!“, … sagen die Kreter. Sie nennen ihn "Malotiras", den Tee daraus "Malotira". Diese Bezeichnung setzt sich zusammen aus den lateinischen Wörtern malum (das Übel) und tirare (herausnehmen).

 

Wie wird der Griechische Bergtee traditionell zubereitet?

Die gewünschte Menge Bergtee von Hand zerkleinern und dabei den Duft genießen. – Teekraut zusammen mit kaltem Trinkwasser zugedeckt zum Kochen bringen. 5 bis 10 Minuten – siga, siga! - sanft köcheln lassen. Abseihen, fertig.

Tipps:

  • Wer ihn als Verdauungshilfe trinken möchte, gibt Zitronensaft in den fertigen, etwas abgekühlten Tee.
  • Zur Stärkung seiner Immunkräfte und als Vorbeugung und Heilung grippaler Infekte, bei Erkrankungen der Atemwege, bei Grippe trinkt man den ca. 40° warmen Bergtee mit Zitrone und Thymianhonig. So nebenbei: Griechische Gerichte werden in der Regel kalt oder lauwarm serviert. Heiß ist unhöflich. Der heilenden Wirkung des Honigs und der Zitrone tut diese Einstellung gut!
  • Wenn einen die Erkältung /Grippe grad zu erwischen droht, greift man zu einem Schuss Raki in den Tee. Wahrscheinlich tut’s auch ein anderer Schnaps. – Alkohol beginnt übrigens ab 76° zu verdunsten.

 

Griechischer Bergtee im mitteleuropäischen Garten?

Ein Versuch ist es wert: Er ist winterhart, benötigt aber unbedingt einen durchlässigen, sandigen, leicht kalkigen Boden in sonniger Lage. Winterschutz ist angesagt. Zu viel und zu lange Winterfeuchtigkeit sind  sein Tod.

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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

immunstärkend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
antibakteriell (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
antiviral (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
verdauungsfördernd (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
stimulierend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
schmerzlindernd (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde
harntreibend (alle oberirdischen Teile) Volksheilkunde

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Grippaler Infekt Volksheilkunde
Der Tee wird in der Volksheilkunde bei grippalen Infekten eingesetzt, da ihm wärmende und immununterstützende Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Fieber Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird der Tee bei Fieber verwendet, da ihm schweißtreibende und kühlende Eigenschaften nachgesagt werden.
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Halsschmerzen Volksheilkunde
Der Tee gilt volksmedizinisch als lindernd bei Halsschmerzen, da ihm entzündungshemmende und beruhigende Wirkungen zugeschrieben werden.
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Bronchitis Volksheilkunde
Traditionell wird Griechischer Bergtee bei Bronchitis eingesetzt, da er als schleimlösend und auswurffördernd angesehen wird.
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Husten Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt der Tee als hilfreich bei Husten, da ihm expektorierende und reizmildernde Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Schnupfen Volksheilkunde
Der Tee wird traditionell bei Schnupfen verwendet, da ihm abschwellende und entzündungshemmende Wirkungen nachgesagt werden.
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Nasennebenhöhlenentzündung Volksheilkunde
Volksmedizinisch wird Griechischer Bergtee bei Nasennebenhöhlenentzündung eingesetzt, da ihm entzündungshemmende und durchblutungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden.
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Ohrenschmerzen Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt der Tee als unterstützend bei Ohrenschmerzen, da ihm entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften nachgesagt werden.
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Hilft bei

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeTeepflanze
Vorkommen LebensraumFelsflurenVerbreitungMittelmeerraum
Blütenfarbe gelb
Blütezeit Vollfrühling | Mai
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Lamiaceae
Gattung
Sideritis
Ordnung
Lamiales
Klasse
Magnoliopsida

Verbreitung

Heimisch: Greece
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren