Osternest mit 1 Osterei

Gerne schenkt man zu Ostern Familienmitgliedern, Freundinnen und Freunden ein einzelnes Osterei im Brotkränzchen, ein sogenanntes Osternesterl. Es verbreitet Freude am Frühstückstisch und beim Osterbrunch!

WIE  WIRD  ES  GEMACHT ?

Zuerst einmal entscheidet man sich, ob man ein süßes oder ein brotiges Osternest backen möchte … oder doch süße und brotige?? Jedenfalls benötigen wir einen gut formbaren Teig! Und den gibt es auf beide Arten, auf süß und auf brotig:

  • Häufig bäckt man Osternesterl aus süßem Teig. Der Teig des Butterzopfes und der Osterpinze eignen sich dafür besonders gut. 
  • Jedoch auch ein würziges Osternest aus dem Teig des Brotkranzes passt zum Osterei!

Zutaten

  • 80.00 g Teig
  • 1.00 Eigelb
  • 1.00 EL Trinkwasser
  • 1.00 EL Hagelzucker
  • 1.00 Ei
  • 1.00 Prise Mehl

Zubereitung

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So drehen wir das Nest:
Zutaten
  • 80.00 g Teig pro Nesterl
  • 1.00 Eigelb reicht für mehrere Nesterl.
  • 1.00 EL Trinkwasser reicht für mehrere Nesterl.
  • 1.00 EL Hagelzucker nach Belieben

80 g Teig wird pro Nest auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen zu einem 50 cm langen Strang gerollt.

Anschließend wird der Teigstrang in der Mitte umgebogen und verzwirbelt, sodass eine „Teigkordel“ entsteht.

Diese Teigkordel wird nun zu einem kleinen Kranz, das „Nesterl“, gelegt, dessen Anfang und Ende leicht aneinandergedrückt werden. 

Das Teignesterl auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Ein Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen, das Teignesterl damit bestreichen und, falls süßer Teig verwendet wurde, eventuell mit Hagelzucker bestreuen. (Das wird doch nicht ein österliches Schneegestöber anlocken ? ;)

Backen: Umluft-Backofen auf 190° vorheizen, die belegten Backbleche einschieben, Temperatur auf 170° absenken und 20 - 25 Minuten backen.

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Zutaten
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Aber: Wie kommt das Ei in das Nest?
Zutaten
  • 1.00 Ei roh oder gekocht. Beides ist möglich.
  • 1.00 Prise Mehl

Das Ei wird eingeölt und an seiner rundlichen Seite bemehlt, denn mit dieser wird es in die Mitte des Nesterls gesteckt.

  • Man kann ein rohes, kaltgefärbtes Ei nehmen. Das Ei im Teignest wird durch den Backvorgang hartgekocht.
    • Es gibt auch die Möglichkeit, sich ein gefärbtes legen zu lassen: die Grünlegerhenne legt uns ein türkisfarbenes, die Marans ein glänzend dunkelbraunes und die Wachtel ein ganz kleines, weiß-braun-schwarz gepunktetes!).
  • Oder man nimmt ein bereits gekochtes, gefärbtes Ei. Es wird durch den Backvorgang noch einmal gekocht. Das Eigelb erhält dabei an seiner Oberfläche einen grünlichen Schimmer aus unbedenklichem Eisensulfid. Viele Eierfans lieben den an Ostereiern besonders!

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