ARTIKEL · 1 MIN LESEZEIT · AUG 2012

Die Qualität ätherischer Öle erkennen

Roswitha Fuchs
Artikel 3. August 2012
foto: rofu

Da die Bezeichnung „ätherisches Öl“  rechtlich nicht geschützt ist, erkennt man an den Zusatzbezeichnungen „naturbelassen bzw. naturrein“, „natürlich“, „naturidentisch“ und „künstlich“, welche Qualität sich in dem Fläschchen befindet. Die beiden Letztgenannten stellen Versuche dar, natürliche ätherische Öle künstlich nachzubauen, mit medizinisch nicht erforschten Auswirkungen. Finger weg davon!

„Naturreine ätherische Öle“, auch als „naturbelassene Öle“ bezeichnet, werden zu 100% aus 1 Pflanze gewonnen. Ihr deutscher und botanischer Name, der verwendete Pflanzenteil, das Gewinnungsverfahren, die Anbauart, das Herkunftsland und die Chargennummer sollten verzeichnet sein.

„Natürliche Öle“  sind Mischungen aus den obgenannten „naturreinen ätherischen“ untereinander oder mit einem kaltgepressten Pflanzenöl. Sie dürfen keine synthetischen, naturidentischen Zusätze enthalten.

Aufbewahrungstipp für alle ätherischen Öle: Gut verschlossen durch Kindersicherheitsverschlüsse und dunkel bei Zimmertemperatur aufbewahren!

 

VERWANDT

Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren