Brennnesselbrühe für Pflanzen
Mit Brennnesselbrühe werden Pflanzen gestärkt, ihre Feinde, die Blattläuse, jedoch geschwächt:
Die Brennnesselbrühe (= Kaltauszug der Brennnessel mit Wasser) macht sich die Wirkung der Brennhaare der Brennnessel zunutze. Ihr Brennnesselgift enthält u.a. Ameisensäure, Histamin und Kieselsäure. Durch Aufbringen stärken diese Mikrostoffe die Pflanzen und - schwächen die Blattläuse, denn ihre Haut ist noch dünner als unsere, die mit Quaddeln reagiert, sobald sie in Kontakt mit Brennhaaren gerät.
Brennhaare befinden sich übrigens nicht nur auf der Blattober – und –unterseite der Brennnessel, sondern auch auf ihrem Stängel, wie jeder weiß, der einmal eine Brennnessel mit bloßer Hand gepflückt hat, … aus welchen Gründen auch immer ;)
- Brennnessel 500.00 g
- Wasser 5.00 Liter
Zubereitung
- 500.00 g Brennnessel — oberirdische Pflanzenteile ohne Samen (Es sei denn, man möchte sein Gartenbeet in eine Brennnessel-Plantage verwandeln.)
- 5.00 Liter Wasser — kaltes
In einem geeigneten Kübel werden die nicht zerkleinerten Brennnesseln zusammen mit kaltem Wasser 12 Stunden stehen gelassen.
Anschließend diesen Kaltwasserauszug mit einem Stock durchrühren und durch ein Sieb in ein Sprühgerät oder in eine Gießkanne mit Sprühkopf gießen.
Morgens oder abends auf Pflanzen und Blattläuse sprühen, dabei die Blattunterseiten nicht auslassen.
Nach 1 Woche wiederholen.
Variationen 1
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren