Fladenbrot, groß, flaumig
Fladenbrot ist ein sehr ursprüngliches Brot mit weicher Krume und zart-knuspriger Kruste. Es wird in vielen Ländern täglich gebacken, denn es schmeckt frisch am allerbesten!
Die Fotos zeigen übrigens mongolisches Fladenbrot, das in einem Tandur gebacken wird. Mit dem angegebenen Rezept gelingt das Fladenbrot auch im Backofen unserer westlichen Küchen sehr gut und schmeckt so, wie wir es aus südlichen Ländern kennen!
- Die Fotos stammen von Monika Koch und Heiner Tettendorf, den Allgäuer Meistern für hochwertige Tonbild-Reportagen. Während ihrer Durchwanderung der Mongolei entstanden im Herbst 2005 diese Brotfotos, die wir hier zeigen dürfen. Danke!
Die Rezepturen für flaumiges Fladenbrot ähneln sich weltweit: Es wird in der Regel aus Mehl von Weizenarten und mit Hefe gebacken.
Zutaten
- 20.00 g Germ (Frischhefe)
- 1.00 TL Zucker
- 250.00 ml Trinkwasser
- 100.00 ml Bio-Naturjoghurt
- 500.00 g Weizenmehl, glattes, in AT Type W700, in D 550
- 1.00 EL Butter
- 1.00 TL Salz
- 1.00 EL Öl
- 1.00 EL Sesam
Zubereitung
- 20.00 g Germ (Frischhefe) — = 1 halber Hefewürfel. Alternative: 7 g Trockenhefe
- 1.00 TL Zucker
- 250.00 ml Trinkwasser — lauwarm
- 100.00 ml Bio-Naturjoghurt — zimmerwarm
- 500.00 g Weizenmehl, glattes, in AT Type W700, in D 550 — kann mit 100 g Vollkornmehl gemischt sein.
- 1.00 EL Butter — zimmerwarm. Alternative: Öl
- 1.00 TL Salz
- 1.00 EL Öl — zimmerwarm. Alternative: mit Milch verquirltes Eigelb
- 1.00 EL Sesam — oder Schwarzkümmel bzw. Zwiebelwürfel, Rosmarin, Oregano ... zum Bestreuen der Fladenteiglinge
In einer Schüssel das lauwarme Wasser mit Butter, Zucker, Joghurt und Hefe verrühren. - Falls Trockenhefe verwendet wird: Diese unter das Mehl mischen.
Mehl und Salz grob unterrühren, dann den Teig entweder maschinell oder auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Handballen mindestens 10 Minuten kneten, bis eine hochelastische, nicht klebende Teigkugel entsteht.
Die Teigkugel leicht bemehlen, mit einem Geschirrtuch zudecken, bei 25° 30 Minuten gehen lassen.
Den Teig in 2 gleich schwere Stücke teilen, zu Kugeln formen, bemehlen und, zugedeckt mit einem Geschirrtuch, bei 25° 30 Minuten gehen lassen.
Nun jede Kugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit wenig Druck zu einem Fladen formen, wobei als letzter Arbeitsgang der Wulstrand geformt wird.
Die Fladen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen, mit einer Gabel stupfen oder mit einem spitzen Messer ein Karo einritzen, dabei den Wulst frei lassen. allerdings nicht.
Die Teiglinge mit Öl oder mit Eigelb, das man mit lauwarmer Milch verquirlt hat, bestreichen, ihre Kreisfläche mit Schwarzkümmel bzw. Sesam oder kleingeschnittener Zwiebel bestreuen, bei 25° ca. 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 220° (Umluft) aufheizen, die Fladen ins Backrohr schieben. 10 Minuten nach dem Backstart die Temperatur auf 180° verringern und noch weitere 10 Minuten backen.
Herausgenommen auf Gitterrosten abkühlen lassen, dabei mit Geschirrtüchern bedeckt halten, damit die Brote schön weich bleiben.