Holundersekt
- Holunder 8.00
- Reiskörner 8.00 Stück
- Trinkwasser 8.00 Liter
- Zucker 1.00 kg
- Zitronensäure 30.00 g
- Zitronen 3.00 Stück
Zubereitung
- 8.00 Holunder — Blütendolden ohne Blattläuse
- 8.00 Stück Reiskörner
- 8.00 Liter Trinkwasser
- 1.00 kg Zucker
- 30.00 g Zitronensäure
- 3.00 Stück Zitronen — Bio
Bei sonnigem Wetter zur Mittagszeit 8 voll erblüte Holunderblütendolden pflücken, wegen des Aromas von den groben Stängeln und evtl. vorhandenen Tierchen befreien.
1 Liter Wasser mit dem Zucker erhitzen und rühren, bis er sich aufgelöst hat, in ein nicht metallenes Gefäß schütten, die restlichen 7 Liter Wasser und die Zitronensäure unterrühren.
Nun kommen in den Sud Blütendolden, Reiskörner (sie sind für die Gärung wichtig) und die ungeschälten, in feine Scheiben geschnittenen Bio-Zitronen, die Kerne dabei entfernen.
Das Gefäß mit einem feinen Gitter oder Tuch so zudecken, dass keine Mücken dazukommen, aber Sonnenlicht! So versorgt, 2 Tage im Freien stehen lassen- Sonnenschein wäre natürlich ideal!
Mit Hilfe von Trichter und Sieb in saubere Plastikflaschen füllen. Dabei diese wegen der erwarteten bzw. erhofften Gärung nur zu 2/3 voll machen. Wegen der Gärung, die ja nicht vollkommen gesteuert werden kann, keine Glasflaschen verwenden. Sie könnten explodieren!! :(
Die gefüllten Flaschen werden jedenfalls so um 18° gelagert.
Nach 2 Monaten ist es an der Zeit, den gekühlten, prickelnd schäumenden, leicht alkoholischen Sekt zu verkosten!
Kühl gelagert hält er sich in den Flaschen - mindestens - bis zur nächsten Holunderblüte.
- Es wurden auch schon Flaschen geöffnet, die man 11 Jahre in einem Keller, allerdings in einem Erdkeller, vergessen hatte.
- Der Sekt war nach wie vor - perfekt!
- Der Sekt war nach wie vor - perfekt!
Pflanzen in diesem Rezept
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren