Johanniskrautsalbe

100 ml
100 Portionen
Kochmodus

Das wunderbare Johanniskrautöl ( = Rotöl ) kann zu einer JOHANNISKRAUTSALBE bzw. ROTÖLSALBE verarbeitet werden. Sie lässt sich leichter auftragen als das dünnflüssige Öl.- Auf die gleiche Art kann man aus einem Ringelblumenöl, das man selber angesetzt hat, eine RINGELBLUMENSALBE machen, oder aus selbst angesetztem Arnikaöl eine ARNIKASALBE

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JOHANNISKRAUTSALBE ( = ROTÖLSALBE )

 

Johanniskrautöl, das gut schmerzlindernd bei Nervenschmerzen, muskelentspannend, entzündungshemmend und abschwellend wirkt,  kann ganz einfach zu einer Salbe verarbeitet werden. Diese lässt sich leichter auf die Haut auftragen als das dünnflüssige Öl.

  • Achtung: Sowohl Rotöl als auch Rotölsalbe färben auf Textilien ab. Gut einziehen lassen, evtl. mit Küchenpapier abdecken.
  • Zur medizinischen Wirkung und Anwendung der Rotölsalbe
    • Im Allgemeinen sind Johanniskraut-Arzneimittel gut verträglich, und unerwünschte Nebenwirkungen (Photosensibilisierung der Haut und der Augen) treten selten, aber doch auf. 
    • Auch beim Einsatz von Johanniskraut in Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten. Nicht unbegründet wurde Johanniskraut in der Volksmedizin - so wie Arnika auch- als Abtreibungsmittel genutzt. 
  • Warnhinweis: Das „unschuldige“ Johanniskraut wirkt stark. Sprechen Sie deshalb vor der großflächigen Anwendung der Rotölsalbe, besonders wenn Sie bereits Medikamente einnehmen, unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker! Es bestehen Wechselwirkungen zwischen Johanniskraut-Präparaten und blutverdünnenden Medikamenten, hormonellen Verhütungsmitteln, AIDS-Medikamenten, Antibiotika und Antidepressiva!
  • Bei welchen BESCHWERDEN kann die Johanniskrautsalbe (Rotölsalbe) hilfreich aufgetragen bzw. leicht einmassiert werden?

Schmerzen im Bereich des Ischiasnervs

Schmerzen und Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule

Bandscheibenbeschwerden

Muskelverspannungen

Rheuma

Gicht

Hautentzündungen

Gürtelrose

Neurodermitis

Venenerkrankungen

Wundenheilung

Schürfwunden

Rissige Haut

Verbrennungen, Sonnenbrand (Trotz Photosensiblisierung! Das ist nur durch die Vielzahl der Wirkstoffe erklärbar.)

Pickel

Insektenstiche

Zutaten

  • 10.00 g Bienenwachs
  • 30.00 g Sheabutter
  • 70.00 g Johanniskrautöl
  • 20.00 Tropfen naturreines ätherisches Lavendelöl

Zubereitung

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Johanniskrautsalbe - Rotölsalbe - selber machen
Zutaten
  • 10.00 g Bienenwachs Gelbes; aus Apotheke oder Online-Shops
  • 30.00 g Sheabutter aus Apotheke oder Online-Shops
  • 70.00 g Johanniskrautöl = Rotöl
  • 20.00 Tropfen naturreines ätherisches Lavendelöl oder Palmarosa bzw. Manukaöl. Sie wirken hautfreundlich, heilend und konservieren die Salbe. Wer es verträgt, kann auch äth. Wintergrünöl (= Niedere Scheinbeere) oder Propolistinktur nehmen.

Bienenwachs mit 20 ml Rotöl im Wasserbad unter Rühren erwärmen, bis es schmilzt und sich mit dem Öl gut vermischt. Bienenwachs schmilzt bei ca. 60°.

Wasserbad mit dem Bienenwachstöpfchen vom Herd schieben und sogleich unter Rühren das restliche Rotöl in dünnem Strahl einrühren.

Töpfchen aus dem Wasserbad heben und, sobald der Inhalt auf ca. 30° abgekühlt ist, die  Sheabutter und anschließend das ätherische Öl bzw. Propolis einrühren. 

Weiter rühren, bis man merkt, dass die Flüssigkeit anzieht, etwas fester wird.

In kleine, bereits mit Angabe des Inhalts und des Datums beschriftete Schraubgläser füllen und erst, wenn die Creme ganz ausgekühlt ist, verschließen.

Haltbarkeit: 1 Jahr bei Lagerung im Kühlschrank.

✶ „Wer eine Herdplatte mit 12stufiger Feineinteilung besitzt, kann die Salbe ohne Wasserbad zubereiten: Man stellt das Töpfchen mit Bienenwachs und wenig Johanniskrautöl direkt auf die Platte, die man auf niedrige Stufe, max. Stufe 3 der 12-teiligen Skala, einstellt.
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Zutaten

Pflanzen in diesem Rezept

Andere Namen

Rotölsalbe
#sonnig
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