Johanniskrautsalbe
Das wunderbare Johanniskrautöl ( = Rotöl ) kann zu einer JOHANNISKRAUTSALBE bzw. ROTÖLSALBE verarbeitet werden. Sie lässt sich leichter auftragen als das dünnflüssige Öl.- Auf die gleiche Art kann man aus einem Ringelblumenöl, das man selber angesetzt hat, eine RINGELBLUMENSALBE machen, oder aus selbst angesetztem Arnikaöl eine ARNIKASALBE!
*
JOHANNISKRAUTSALBE ( = ROTÖLSALBE )
Johanniskrautöl, das gut schmerzlindernd bei Nervenschmerzen, muskelentspannend, entzündungshemmend und abschwellend wirkt, kann ganz einfach zu einer Salbe verarbeitet werden. Diese lässt sich leichter auf die Haut auftragen als das dünnflüssige Öl.
- Achtung: Sowohl Rotöl als auch Rotölsalbe färben auf Textilien ab. Gut einziehen lassen, evtl. mit Küchenpapier abdecken.
- Zur medizinischen Wirkung und Anwendung der Rotölsalbe
- Im Allgemeinen sind Johanniskraut-Arzneimittel gut verträglich, und unerwünschte Nebenwirkungen (Photosensibilisierung der Haut und der Augen) treten selten, aber doch auf.
- Auch beim Einsatz von Johanniskraut in Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten. Nicht unbegründet wurde Johanniskraut in der Volksmedizin - so wie Arnika auch- als Abtreibungsmittel genutzt.
- Warnhinweis: Das „unschuldige“ Johanniskraut wirkt stark. Sprechen Sie deshalb vor der großflächigen Anwendung der Rotölsalbe, besonders wenn Sie bereits Medikamente einnehmen, unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker! Es bestehen Wechselwirkungen zwischen Johanniskraut-Präparaten und blutverdünnenden Medikamenten, hormonellen Verhütungsmitteln, AIDS-Medikamenten, Antibiotika und Antidepressiva!
- Bei welchen BESCHWERDEN kann die Johanniskrautsalbe (Rotölsalbe) hilfreich aufgetragen bzw. leicht einmassiert werden?
Schmerzen im Bereich des Ischiasnervs
Schmerzen und Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule
Bandscheibenbeschwerden
Muskelverspannungen
Rheuma
Gicht
Hautentzündungen
Gürtelrose
Neurodermitis
Venenerkrankungen
Wundenheilung
Schürfwunden
Rissige Haut
Verbrennungen, Sonnenbrand (Trotz Photosensiblisierung! Das ist nur durch die Vielzahl der Wirkstoffe erklärbar.)
Pickel
Insektenstiche
Zutaten
- 10.00 g Bienenwachs
- 30.00 g Sheabutter
- 70.00 g Johanniskrautöl
- 20.00 Tropfen naturreines ätherisches Lavendelöl
Zubereitung
- 10.00 g Bienenwachs — Gelbes; aus Apotheke oder Online-Shops
- 30.00 g Sheabutter — aus Apotheke oder Online-Shops
- 70.00 g Johanniskrautöl — = Rotöl
- 20.00 Tropfen naturreines ätherisches Lavendelöl — oder Palmarosa bzw. Manukaöl. Sie wirken hautfreundlich, heilend und konservieren die Salbe. Wer es verträgt, kann auch äth. Wintergrünöl (= Niedere Scheinbeere) oder Propolistinktur nehmen.
Bienenwachs mit 20 ml Rotöl im Wasserbad unter Rühren erwärmen, bis es schmilzt und sich mit dem Öl gut vermischt. Bienenwachs schmilzt bei ca. 60°.
Wasserbad mit dem Bienenwachstöpfchen vom Herd schieben und sogleich unter Rühren das restliche Rotöl in dünnem Strahl einrühren.
Töpfchen aus dem Wasserbad heben und, sobald der Inhalt auf ca. 30° abgekühlt ist, die Sheabutter und anschließend das ätherische Öl bzw. Propolis einrühren.
Weiter rühren, bis man merkt, dass die Flüssigkeit anzieht, etwas fester wird.
In kleine, bereits mit Angabe des Inhalts und des Datums beschriftete Schraubgläser füllen und erst, wenn die Creme ganz ausgekühlt ist, verschließen.
Haltbarkeit: 1 Jahr bei Lagerung im Kühlschrank.