Kürbis mit Papaya, süß-sauer eingelegt
Wer Süßsaures liebt, wird Freude an diesem schönen, aromatischen Rezept haben und sich nebenbei viel Gutes tun, denn Kürbis und Papaya sind ein starkes vitamin- und mineralstoffreiches Paar mit besonderen Enzymen, sodass „Kürbis mit Papaya, süß-sauer eingelegt“ zu Recht als Powerfood bezeichnet werden kann.
Durch den Reichtum an Kalium sind beide Früchte zusätzlich wertvoll für das Herz-Kreislaufsystem, während die Papaya außerdem durch das Papain ihrer r e i f e n Samen Magen und Bauchspreicheldrüse bei der Verdauung von Eiweiß unterstützt.
- R e i f e Papayasamen sind s c h w a r z. Unreife sind giftig!
Zutaten
- 2.50 kg Kürbisfruchtfleisch
- 500.00 g Papayafruchtfleisch
- 2.00 Chilischoten
- 1.00 EL Gewürzfenchel
- 300.00 g Gelierzucker 3 : 1
- 300.00 ml Bio-Apfelessig 5% Säure
- 5.00 EL Estragonblätter
Zubereitung
- 2.50 kg Kürbisfruchtfleisch
- 500.00 g Papayafruchtfleisch
- 2.00 Chilischoten — Alternative: 1 EL Chiliflocken
- 1.00 EL Gewürzfenchel
- 300.00 g Gelierzucker 3 : 1
- 300.00 ml Bio-Apfelessig 5% Säure selbst machen
- 5.00 EL Estragonblätter — getrocknete, Alternative: für jedes Glas 1 getrocknetes Lorbeerblatt
Das Fleisch beider Früchte in mundgerechte Würfel schneiden und zusammen mit den Samen, den zerkleinerten Chilischoten und den Fenchelsamen in einen Stahltopf füllen.
Mit dem Gelierzucker 3 : 1 bestreuen und zugedeckt 6 – 12 Stunden stehen lassen. In dieser Zeit sondern die Früchte viel Flüssigkeit ab, die mitverwendet wird und das Kochen erleichtert.
Schraubgläser auf ein Schneidbrett oder auf ein Tuch lagern, ihren Boden mit Estragon bzw. mit Lorbeer belegen.
Das Einmachgut unter gelegentlichem Rühren 10 Minuten sanft kochen lassen, anschließend kochendheiß in die Gläser füllen.
Gläser fest zuschrauben, für 10 Minuten auf ihren Deckel stellen, damit Restluft und Deckelinnenseite durch die Hitze keimfrei gemacht werden. Anschließend wieder zurückstellen und, ohne erneut bewegt zu werden, auskühlen lassen, wodurch die Flüssigkeit cremig geliert.
Die Gläser beschriften, bis zum Verzehr dunkel und kühl aufbewahren.