Jiaogulan
Gynostemma pentaphyllum
Wildpflanze essbar
10 Fotos
Jiaogulan ist eine Kletterpflanze aus Südostasien, die als Kraut der Unsterblichkeit gilt. Sie enthält Saponine mit adaptogener Wirkung.
Beschreibung
Obwohl Jiaogulan zu einer anderen Pflanzenfamilie als Ginseng zählt, zeigt er eine ähnliche, wenn auf Dauer nicht sogar eine stärkere Wirkung als Ginseng.
Portrait
Die vielen Namen dieser chinesischen Heilpflanze verraten, wie sie aussieht und wie sie wirkt:
Botanischer Name
Der botanische Name "Gynostemma pentaphyllum" stammt aus dem Altgriechischen:
gynaika=Frau
stemma = graphisches Schema
pentaphyllum = fünfblättrig
„Frauenpflanze mit fünfblättriger Blattform“
Chinesische Namen
- "Jiaogulan" (sprich: „Dscho-gu-lain“) heißt wörtlich übersetzt „Gewundene-Ranken-Orchidee“, das bedeutet,
- Jiaogulan rankt wie eine Kürbispflanze, zu deren Familie er zählt.
- Seine außergewöhnlichen inneren Werte – nicht die Blütenform - verdienen die Bezeichnung „Orchidee“
- "Xiancao" bedeutet “Kraut der Unsterblichkeit“:
In Südchina, wo Jiaogulan wild wächst, wird er als "Xiancao"- "Kraut der Unsterblichkeit" bereits seit Jahrhunderten gegessen und morgens und abends als Tee getrunken!- In der südchinesischen Provinz „Guizhou“ führt man die überdurchnittlich hohe Anzahl von Menschen, die älter als hundert Jahre sind, auf den täglichen Genuss dieses Tees zurück. Guizhou „ist ein gebirgiges Becken, in dem es einem alten Spruch zufolge „keine drei Fuß flachen Landes, keine drei Tage ohne Regen und keinen Menschen mit drei Yuan“ gibt.“ (Wikipedia ) Ob dort nicht auch notgedrungen nach dem antiken Gesundheitsrezept des Hippokrates von Kos gelebt wird? ;-)
Guizhou zählt zu Chinas Hauptanbaugebieten für Heilkräuter, eben auch für Jiaogulan. Also: Er mag nicht lange dursten!
- In der südchinesischen Provinz „Guizhou“ führt man die überdurchnittlich hohe Anzahl von Menschen, die älter als hundert Jahre sind, auf den täglichen Genuss dieses Tees zurück. Guizhou „ist ein gebirgiges Becken, in dem es einem alten Spruch zufolge „keine drei Fuß flachen Landes, keine drei Tage ohne Regen und keinen Menschen mit drei Yuan“ gibt.“ (Wikipedia ) Ob dort nicht auch notgedrungen nach dem antiken Gesundheitsrezept des Hippokrates von Kos gelebt wird? ;-)
- Deutsche Namen
- "Fünfblättriger Ginseng"
Obwohl Jiaogulan zu einer anderen Pflanzenfamilie als Ginseng zählt, zeigt er eine ähnliche, wenn auf Dauer nicht sogar eine stärkere Wirkung als Ginseng, allerdings – und das ist das Schöne – es lässt sich dieser „Fünfblättrige Ginseng“ leicht selber ziehen oder günstig erwerben. Verwendet werden – ebenfalls im Unterschied zu Pantax Ginseng - hauptsächlich die handförmigen, „fünfblättrigen“ Blätter und nicht die Wurzel. - "Frauen-Ginseng"
Die Heilpflanze Jiaogulan soll bei Frauen noch intensiver wirken und einen ausgleichenden Einfluss auf den weiblichen Hormonhaushalt haben. - "Kraut der Unsterblichkeit"
Ein echtes Energietonikum! Jiaogulan wirkt ganzheitlich ausgleichend, balancierend, gegen stressbedingte Erkrankungen, gegen Bluthochdruck, Cholesterin, positiv für die Durchblutung, den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystems…
- "Fünfblättriger Ginseng"
- Englische Namen
- "Herb of Immortality" - “Kraut der Unsterblichkeit“
- "Miracle Grass" - "Wundergras"
Andere Namen
Kraut der UnsterblichkeitXiancaoAmachazuruFünfblättriger GinsengFrauenginsengMiracle Grass
Merkmale
Rezepte mit dieser Pflanze
Steckbrief
Familie
Cucurbitaceae
Gattung
Gynostemma
Ordnung
Cucurbitales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
Thickets in open forests in lowland all over Japan. Forest, thickets or road sides on mountain slopes at elevations of 300 - 3200 metres in China.
Essbarkeit
★★☆☆☆
Heilwirkung
★★★★★
Anbau & Pflege
Requires a rich well-drained but moisture-retentive soil in a warm sheltered position in partial shade. This species is not hardy in the colder areas of the country, it tolerates temperatures down to between -5 and -10°c. A problematic crop outdoors in Britain, it can be grown successfully as an annual in a greenhouse but requires a long hot summer if it is to do well outdoors. Plants tend to be annuals or short-lived perennials. A climbing plant, attaching itself to supports by means of tendrils. Dioecious, male and female plants must be grown if seed is required. Some plants might be monoecious.
Vermehrung: Pre-soak the seed for 24 hours in warm water and then sow it in spring in a rich compost in a greenhouse, placing 2 - 3 seeds per pot. Thin the seedlings to the strongest in each pot and grow the plants on fast. Plant them out after the last expected frosts and protect them with a frame or cloche until they are growing away well.
Essbare Verwendung
Edible Parts: Leaves Edible Uses: Tea Leaves and young stems - cooked. The leaves have a sweet taste and are used as a tea.
Weitere Nutzung
Cosmetic The plant is used in proprietary preparations for cosmetics and anti-ageing tonics.
Verbreitung
Heimisch: Assam, BR, Bangladesh, Borneo, China North-Central, China South-Central, China Southeast, East Himalaya, Germany [I]; Russian Far East (Kuril Isl.); China (Anhui, Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hainan, S-Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Shandong, Sichuan, Yunnan, Zhejiang); South Korea; Japan (Hokkaido, Honshu, Shikoku, Kyushu); Taiwan; Nepal; Bhutan; India (Arunachal Pradesh, Assam, Himachal Pradesh, Manipur, Meghalaya, Mizoram, Nagaland, Sikkim, Tamil Nadu, Tripura, Uttarakhand, Uttar Pradesh, West Bengal); Sri Lanka; Bangladesh; Myanmar; Thailand; Laos; Vietnam; peninsular Malaysia (Perak, Selangor, Kelantan, Pahang, Johor); Sulawesi; Philippines (Luzon, Mindoro, Catanduanes, Panay, Samar, Mindanao); Java; Lesser Sunda Isl. (Bali); Moluccas; New Guinea (Irian Jaya, Papua New Guinea), Hainan, India, Japan, Jawa, Korea, Kuril Is., Laos, Lesser Sunda Is., Malaya, Maluku, Myanmar, Nansei-shoto, Nepal, New Guinea, Philippines, Sri Lanka, Sulawesi, Sumatera, TW, Thailand, Vietnam, West Himalaya
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren