Heilpflanze: verdauungsfördernd, blutfettregulierend, blutfettregulierend

Cardy

Cynara cardunculus

Kulturpflanze gekocht essbaressbar
7 Fotos

Beschreibung

Cardy wird auch als "Kardone" bzw. sinnvoll als  „Spanische Artischocke" bzw. als "Gemüseartischocke" bezeichnet, denn Cardy ähnelt in Geschmack, gesundheitlichem Wert und Aussehen der Artischocke, mit der er auch denselben botanischen Namen teilt. Seine äußerst stachelige Stammform, die „Wilde Artischocke“, ist in Mittelmeerländern an geeigneten Stellen zu finden: sonnig, windgeschützt, nahrhafter Boden. 

Erläuterung

Temperatur: 20° - 25°

Portrait

Auch die heilenden Anwendungen gleichen jenen der Artischocke:

Blätter- und Blütenextrakte werden in Heilmitteln (Tee, Tinktur, Trockenextrakt) eingesetzt.

  • Der in den Blättern und Stängeln enthaltene Bitterstoff Cynarin fördert die Gallenausscheidung, verbessert dadurch die Fettverdauung und senkt - unterstützt durch Ballaststoffe und Polyphenole, die man durch das Verspeisen der Stängel zu sich nimmt - das Gesamtcholesterin und beugt Arteriosklerose vor.
  • Der Tee aus Blättern und Blüten wirkt fiebersenkend.
  • Ein Halsumschlag aus gekochten, stachellosen Blättern hilft bei Halsschmerzen.
  • Wie die Artischocke enthält die vitamin- und mineralienreiche Cardy statt Stärke Inulin (bis zu 12% des Frischgewichts) und ist somit auch Diabetikern zuträglich.

 

Doch es gibt Unterschiede zur Artischocke:

  • Cardy wird, was sich als sehr praktisch erweist, nur einjährig angebaut, denn das Kulturziel sind die langen, dicken Stängel der riesigen Blätter, die im ersten Jahr gebildet werden, und nicht, wie bei der Artischocke, die Blütenknospen.
  • Würde man Cardy länger kultivieren, würde er Blütenstängel bis zu einer Höhe von 2 m treiben, aber allgemein eine zartere Statur zeigen als seine nahe Verwandte, die Artischocke.
  • Selbstverständlich sind auch seine Knospen essbar, nur sind sie bedeutend kleiner und stacheliger als die der Artischocke. 

Hübsche Gemeinsamkeit der Geschwister:

  • Ihre Blüten sind frisch und getrocknet ein aparter Blumenschmuck.

 

Zu Aussaat von Cardy:

Cardy wird im Handel selten angeboten. Der eigene Anbau lohnt sich! - Suchen Sie sich einen Platz, der auch für Tomaten geeignet wäre und nichts wird schiefgehen! Ideal ist u. a. eine Ecke im Gewächshaus, wo er bis zum Verzehr bleiben kann. - In der Regel sind weder Läuse noch Schnecken an der Pflanze zu finden! :)

  • Cardy wird vorgezogen, und zwar wird er im Erstfrühling (anfangs April) unter Glas bei 20° ausgesät.
  • Es gibt neue, bitterstoffarme (!) Sorten, die nicht gebleicht werden müssen und
  • bitterstoffreiche, die erst angenehm schmecken und ein feines Wintergemüse abgeben, wenn sie gebleicht werden.

    Das Bleichen der bitterstoffreichen Sorten wird folgendermaßen durchgeführt:
    • Ab September für 2 Wochen die Pflanze, vom Boden aus beginnend, an mehreren Stellen zusammengebinden und mit Mulchfolie oder Jutesäcken umhüllen. Der oberste Schopf bleibt dabei frei, so dass die zusammengebundene Cardypflanze wie eine Palme im Garten steht.
    • Vor dem Frost gräbt man die zusammengebundene Pflanze aus und stellt sie zum Bleichen in einen dunklen, frostsicheren Raum.
    • Achtung: Die gebleichten Pflanzen müssen alsbald verwendet werden! Daher nacheinander nur nach Bedarf bleichen!
  • Cardy gedeiht auch in einem 20 l Kübel.
  • Cardy mag einen sonnigen, windgeschützten Platz mit nahrhafter Erde..

 

Kochtipps:

  • Je nach Sorte kann nur der Stängel verwendet werden, sonst auch nichtstachelige Teile der Blätter.
  • Stängel ähnlich dem Rhabarber schälen. dabei zieht man unproblematisch nur die groben Fasern, die auf der gebogenen Seite des Stängels längs verlaufen, ab. 
  • Vor dem Kochen den Cardy in beliebig große Stücke schneiden.
  • Nach einem Tipp von Paul Bocuse in mit Milch versetztem Wasser (1 : 3 bis 1 : 6), in das je eine Prise Salz und Pfeffer gestreut werden, sanft bis zur Bissfestigkeit kochen. Kochzeit: 1 cm breite Stücke 15 Minuten. Dabei entwickelt sich der feine Artischockengeschmack!
    • Die mehr oder weniger bittere Kochflüssigkeit kann getrunken werden. Sie schmeckt kalt besonders gut. 
  • Gekochter Cardy wird entweder allein oder gemischt als Gemüse oder Salat verzehrt. Er eignet sich auch besonders für Frittata, Gratin und Lasagne. Vorgekochte, größere Stücke lassen sich gut im Backteig frittieren.
  • Getrocknete Cardyblüten enthalten wie die Blüten der Kultur-Artischocke und die der „Wilden Artischocke“ ein Enzym, das die Milch gerinnen lässt. Sie werden wird wie Lab, das jedoch aus tierischen Substanzen gewonnen wird, zur Käseherstellung verwendet.

Erntekalender

Stängel early autumn gekocht essbar
Blätter late summer gekocht essbar
🌿

Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

verdauungsfördernd (Blätter) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie
blutfettregulierend (Blätter) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie
blutfettregulierend (Stängel) Volksheilkunde
antioxidativ (Blätter) Schulmedizin
gallenwirksam (Blätter) VolksheilkundeSchulmedizinHomöopathie
gallenwirksam (Stängel) Volksheilkunde
kräftigend (Stängel) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Ballaststoffe Ballaststoff
Inulin Ballaststoff
Calcium Mineral
Eisen Mineral
Magnesium Mineral
Bitterstoffe Sekundär
Flavonoide Sekundär
Polyphenole Sekundär
Vitamin A / Retinol Vitamin
Vitamin B1 / Thiamin Vitamin
Vitamin B9 / Folsäure Vitamin
Vitamin C / Ascorbinsäure Vitamin
Vitamine Vitamin
Antioxidantien
Cynarin
Gruppen
Makronährstoffe
Mikronährstoffe
Mineralstoffe
Polysaccharide
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, meist Kohlenhydrate, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie finden sich vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen und Saaten.

Inulin

Inulin ist ein Gemisch von Polysacchariden aus Fructosebausteinen mit einer Kettenlänge bis 100 Monomeren und einem endständigen Glucoserest. Es zählt zu den Fructanen.

Calcium

Calcium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ca und der Ordnungszahl 20. Im Periodensystem steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und zählt daher zu den Erdalkalimetallen. Die Schreibweise Calcium entspricht der IUPAC-Norm und gilt als fachsprachlich.

Eisen

Eisen ist ein chemisches Element mit dem Symbol Fe und der Ordnungszahl 26. Es gehört zu den Übergangsmetallen, die im Periodensystem die 8. Nebengruppe (Eisen-Platin-Gruppe), nach der neuen IUPAC­-Zählung die Gruppe 8 (Eisengruppe) bilden. Eisen ist, auf den Massenanteil (ppmw) bezogen, nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall.

Magnesium

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg und der Ordnungszahl 12. Im Periodensystem der Elemente steht es in der zweiten Hauptgruppe bzw. der 2. IUPAC-Gruppe und gehört damit zu den Erdalkalimetallen.

Bitterstoffe

Als Bitterstoffe werden alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die durch Aktivierung von T2R einen bitteren Geschmack aufweisen. Sie können sowohl aus der Natur kommen als auch synthetisch hergestellt werden. Bitterstoffe sind keine chemisch einheitliche Gruppe, sondern zeichnen sich nur dadurch aus, dass sie bitter schmecken.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Vitamin A / Retinol

Retinol, auch Vitamin A genannt, ist ein fettlösliches Vitamin.  Gute Vitamin-A-Lieferanten sind Tierische Milch (und ihre Produkte wie Butter, Käse, Joghurt, Sauermilch), Eigelb, Leber, Makrele, Heilbutt, Haifisch.  enthalten. Daneben sind auch Milch und Käse gute Vitamin-A-Lieferanten. Zu den Fischen, die besonders reich an Vitamin A sind, zählen insbesondere Haifisch, Heilbutt und Makrele. Wirkung: Zellschützend für Drüsengewebe, Haut, Schleimhaut und besonders für die Netzhaut, wodurch die Sehkraft bei Nachtblindheit gestärkt wird. Schützt als Antioxidans bis zu einem gewissen Grad auch vor schädigender Sonneneinstrahlung. Speicherung: Vitamin A wird im menschlichen Körper gespeichert. Ein Zuviel an hochdosierten Vitamin-A-Gaben kann Schäden verursachen.

Vitamin B1 / Thiamin

Thiamin, auch Vitamin B1 genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : positiver Einfluss auf das Nervengewebe, die Schilddrüse und den Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Vitamin B1 gibt Energie, wird allerdings durch Alkohol, Schwarztee und säurebindende Medikamente vermindert. Speicherung: Ein Zuviel wird in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin B9 / Folsäure

Folsäure, auch Vitamin B9 oder Folat genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin. Wirkung : Die hitze-, sauerstoff- und lichtempfindliche FOLSÄURE (UV-Strahlung reduziert Folsäure sogar im menschlichen Körper) hat großen Einfluss auf Zellteilung und Zellneubildung. Sie hilft mit, Wirbel- und Rückenmarkschäden (Spina bifida) bei Neugeborenen zu verhindern und wirkt mit bei Blutbildung, Aufbau der Schleimhäute, Verhütung von Arteriosklerose. Speicherung: Durch ihre Wasserlöslichkeit wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamin C / Ascorbinsäure

ASCORBINSÄURE, auch VITAMIN C genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin und zählt zu den organischen Säuren. Vitamin C wird mit einer ausgewogenen Mischkost, die neben Obst und Gemüse auch Wildpflanzen und Wildbeeren (Sanddorn!) enthält, dem menschlichen Körper in ausreichendem Maße zugeführt. Kochtipp: Normalerweise sinkt der Vitamin C-Gehalt beim Einweichen, Trocknen, Kochen der Pflanzen, sowie bei der Lagerhaltung. Eine wichtige Ausnahme bilden die Kohlpflanzen: In ihnen ist Ascorbinsäure in Form von Ascorbigen A und B gebunden, sodass sie kurz gekocht mehr Vitamin C enthalten als roh!   Wirkungen der Ascorbinsäure bzw. des Vitamins C : Es ist als starkes Antioxidans wichtig für Zellschutz, Immunsystem, Bindegewebe, glatte, feste Haut, gesunde Blutgefäße. Es fördert die Aufnahme von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Durch die Wasserlöslichkeit von Ascorbinsäure / Vitamin C wird ein Zuviel in der Regel ohne negative Folgen mit dem Urin ausgeschieden.

Vitamine

Ein Vitamin ist eine organische Verbindung, die ein Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie gehören zu den essentiellen Stoffen. Pflanzen benötigen normalerweise keine zusätzlichen Vitamine, sie können alle für sie notwendigen organischen Stoffe selbst synthetisieren.

Antioxidantien

Ein Antioxidans oder Antioxidationsmittel ist eine chemische Verbindung, die eine Oxidation anderer Substanzen verlangsamt oder gänzlich verhindert.

Cynarin

Cynarin ist ein Naturstoff, der in vielen Pflanzen vorkommt. Chemisch gesehen handelt es sich um eine Caffeoylsäure und einen Ester aus Chinasäure und zwei Kaffeesäuremolekülen.

Gruppen

Familienname

Makronährstoffe

Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Proteine (Eiweiße) und Fette + Öle. Sie dienen dem Aufbau und Erhalt des Körpers, also dem Baustoffwechsel und dem Energiestoffwechsel von Pflanze, Tier, Mensch.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige, anorganische Nährstoffe, die Organismen selbst nicht herstellen können. Daher müssen sie mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Die hier genannten Stoffe betreffen ausschließlich den menschlichen oder tierischen Organismus. Pflanzen, Pilze und Bakterien benötigen teilweise andere Mineralstoffe.

Polysaccharide

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, in denen eine große Anzahl Monosaccharide (Einfachzucker) über eine glycosidische Bindung verbunden sind. Es handelt sich um Biopolymere aus mindestens elf Monosaccharideinheiten oder mit statistischer Molekülgrößenverteilung. Beispiele für Polysaccharide sind Glycogen, Stärke, Pektine, Chitin, Callose und Cellulose. Polysaccharide spielen für Pflanzen und Tiere eine wichtige Rolle als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe. Sie sind zum Beispiel in Getreidekörnern und Kartoffeln vorzufinden. Pflanzliche Zellwände bestehen zu über 50 % aus Cellulose und Hemicellulose, letztere ist ein Gemisch aus Polysacchariden, das eine stützende Funktion in der Zellwand übernimmt.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Gallenbeschwerden Volksheilkunde
Traditionell wird die Cardy bei Gallenbeschwerden eingesetzt, da ihre Inhaltsstoffe die Gallenproduktion fördern und den Gallenfluss unterstützen sollen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Verdauungsbeschwerden Volksheilkunde
In der Volksheilkunde wird die Cardy bei Verdauungsbeschwerden verwendet, da ihre Bitterstoffe die Magensaftsekretion anregen und die Verdauung unterstützen sollen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Hilft bei

Andere Namen

KardoneGemüseartischockeSpanische Artischocke

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeNahrungspflanzeGemüse und Salat StielgemüseVerzehrtauglichkeit EinfrierenEinmachenEntsaftenGenussnahrungKochenTrocknenAnbaueignungAckerpflanzeBalkongartenBienenweideGartenpflanzeKübelpflanzeSchnittblumeGenusspflanzeZierpflanze
Vorkommen VerbreitungEuropaNordamerika
Blütenfarbe purpur
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Aussaat & Pflege

first spring

Samen

full spring

Jungpflanzen

Nachbarn im Garten

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Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Asteraceae
Gattung
Cynara
Ordnung
Asterales
Klasse
Magnoliopsida
Habitat
Stony or waste places and in dry grassland, usually on clay.
Essbarkeit
★★★☆☆
Heilwirkung
★★★★★
Licht
8/10
Feuchtigkeit
3/10
Boden
8/10
pH-Wert pH 7.5 – 8

Anbau & Pflege

Industrial Crop: Biomass Management: Hay Management: Standard Staple Crop: Oil Prefers a light warm soil and an open position in full sun. For best results, this plant requires plenty of moisture in the growing season and a good rich soil, though another report says that it is drought tolerant once established. Plants grew very well with us in the hot and very dry summer of 1995, though they were looking very tatty by September[K]. Tolerates most soils including heavy clays of both acid and alkaline nature, especially when grown in heavier or more spartan soils. Plants are reasonably wind resistant[200, K]. This species is hardy to about -10°c. Plants are more likely to require protection from winter cold when they are grown in a heavy soil. Wet winters can do more harm than cold ones[K]. At one time the cardoon was often grown for its edible stems but it has now fallen into virtual disuse. There are some named varieties. It is a very ornamental foliage plant and makes a very attractive feature in the garden. The leaves are long lasting in water and are often used in flower arrangements. Recent taxonomic revisions (1999) have seen the globe artichoke being merged into this species. However, since from the gardener's point of view it is quite a distinctive plant, we have decided to leave it with its own entry in the database under Cynara scolymus[K]. Plants seem to be immune to the predations of rabbits. In garden design, as well as the above-ground architecture of a plant, root structure considerations help in choosing plants that work together for their optimal soil requirements including nutrients and water. The root pattern is fleshy. Thick or swollen - fibrous or tap root [2-1]. Cardoon and Globe Artichoke have moderate growth rates, taking about 2-3 years to establish fully and produce significant yields. Cardoon stalks are typically harvested in late summer to autumn, while Globe Artichokes are harvested in late spring to summer. Both plants flower in late summer to early autumn
Vermehrung: Seed - sow early spring in a greenhouse. Germination is usually quick and good, prick out the seedlings into individual pots as soon as they are large enough to handle and plant them out into their permanent positions during the summer. It would be prudent to give the plants some winter protection in their first year. The seed can also be sown in situ in April. Sow the seed 2cm deep, putting 2 or 3 seeds at each point that you want a plant. Protect the seed from mice. Division of suckers. This is best done in November and the suckers overwintered in a cold frame then planted out in April. Division can also be carried out in March/April with the divisions being planted out straight into their permanent positions, though the plants will be smaller in their first year.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Flowers Leaves Root Stem Edible Uses: Curdling agent Flower buds - raw or cooked. A globe artichoke substitute. The flower buds are a bit smaller than the globe artichoke and so are even more fiddly to use[K]. The buds are harvested just before the flowers open, they are then usually boiled before being eaten. Only the base of each bract is eaten, plus the 'heart' or base that the petals grow from [K]. The flavour is mild and pleasant and is felt by some people to be more delicate than the globe artichoke[K]. Stems - cooked and used as a celery substitute. It is best to earth up the stems as they grow in order to blanch them and reduce their bitterness, these blanched stems can then be eaten cooked or in salads. In Italy raw strips of the stems are dipped into olive oil. We find these stems to be too bitter when eaten raw[K]. Young leaves - raw or cooked. Eaten as a salad by the ancient Romans. Rather bitter[K]. Root - cooked like parsnips. Tender, thick and fleshy, with an agreeable flavour. The dried flowers are a rennet substitute, used for curdling plant milks.

Weitere Nutzung

Dye Agroforestry uses: They can be used as a hedge or border plant, and the dense foliage can provide a habitat for beneficial insects. The plant is said to yield a good yellow dye, though the report does not say which part of the plant is used. 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: Yes – Both Cardoon and Globe Artichoke produce large, vibrant flowers that are rich in nectar and pollen, attracting various pollinators like bees and butterflies. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – The edible parts of these plants (flower buds, leaves, and stems) provide food for humans and some wildlife. The dense foliage can offer some shelter, but they are not typically used for nesting or roosting. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – The plants can create a habitat for invertebrates, particularly in leaf litter. Their growth habit can provide ground cover, offering some protection and habitat for various species. 4. Pest Confuser (Smell): No – There is no significant evidence that Cardoon or Globe Artichoke serves as a pest confuser through smell.

Verbreitung

Heimisch: Albania, Algeria, Austria, Azerbaijan, Baleares, Bosnia-Herzegovina, Canary Is., Cyprus, Easter Is., Ecuador, France, Germany, Israel, Italy, Jordan, Krym, Lebanon, Libya, Liechtenstein, Madeira, Malesia, Mexico, Moldova, Morocco, Netherlands, Portugal, Romania, Ukraine, Yugoslavia Eingeführt: Argentina Distrito Federal, Argentina Northeast, Argentina Northwest, Austria, Beijing, Belgium, Biobío, Bolivia, Brazil, Buenos Aires, Bulgaria, California, Catamarca, Chile Central, Colombia, Coquimbo, Corse, Croatia, Cyprus, Czechia-Slovakia, East Aegean Is., Ecuador, Entre Ríos, Ethiopia, Galápagos Islands, Germany, Great Britain, Greece, Guatemala, Ireland, Jawa, Juan Fernández Is., Kriti, Krym, La Pampa, Lebanon-Syria, Luxembourg, Madeira, Marianas, Maule, Mauritius, Mendoza, Mexico Northwest, Myanmar, New South Wales, New Zealand, New Zealand North, New Zealand South, O'Higgins, Oregon, Rio Grande do Sul, Santiago, Southern South America, Switzerland, Tasmania, Uruguay, Valparaíso, Washington, Western Australia

Alternative deutsche Namen

ArtischockeGemüse-ArtischockeGemüseartischockeKardone
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren