Rossminze

Mentha longifolia · auch: Minze, Ross-

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Die Rossminze ist eine europäische Wildminze mit charakteristisch langen, filzigen Blättern. Sie bildet auf feuchten Standorten durch Ausläufer große Bestände.

Beschreibung

Die hübsche Rossminze, eine europäische Wildminze, die auf feuchten Standorten durch ihre Ausläufer große Bestände bilden kann, ist in Mitteleuropa nicht selten. Ein wichtiges Kennzeichen sind ihre, für Minzen relativ langen – bis zu 8 cm -, leicht filzigen Blätter. Auf sie bezieht sich ihr botanischer  Artname „longifolia“ = „langes Blatt“. Ihr Gattungsname „Mentha“ stammt aus der griechischen Mythologie.
Ihr ährenförmiger Blütenstand, auch ihr Wuchs ähnelt dem der Grünen Minze, mit der sie auch Bastarde bildet.
Gerne wird sie von dem niedlichen, blau-grün schillernden Minzenblattkäfer besucht und verzehrt. Aber ist sie auch dem Menschen bekömmlich?

Darf man die Rossminze essen?

In Duft und Geschmack unterscheiden sich Grüne Minze und Rossminze gewaltig, denn das ätherische Öl der Rossminze enthält neben Carvon als Hauptbestandteil Piperiton. Sein starker Geruch – und auch Geschmack - erinnert an Gras, Kampfer und etwas Minze. Roth, Daunderer, Kormann führen Piperiton in ihrem Standardwerk „Giftpflanzen - Pflanzengifte“ als Pflanzengift an, die Rossminze (Mentha longifolia) selbst scheint allerdings in dem dicken Werk bei den Giftpflanzen nicht auf. Wahrscheinlich gilt auch bei ihr: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht’s, dass ein Ding kein Gift sei.“ (Paracelsus) Auch der Verbund der Inhaltsstoffe einer Pflanze wird das Seinige dazu beitragen. – Jedenfalls meint Wikipedia : „Die Rossminze ist ungiftig und essbar, ihr Geschmack gilt jedoch als unangenehm.“  Wer einen Salat davon probiert hat, kann dem nur zustimmen, vor allem, wenn ältere Blätter genommen wurden. Aber als Würze an Kartoffeln, Bratwürsten, in Schnäpsen und Smoothies kann man der Rossminze auch in der Küche etwas abgewinnen.

Die Rossminze als Arzneipflanze

Karl der Große empfiehlt in seiner „Capitulare de villis“ neben Grüner Minze (=Ährenminze), Wasserminze, Poleiminze auch die Rossminze anzubauen und zu nutzen. Auch heutzutage wird sie noch in der Volksmedizin bei Beschwerden im Magen-Darmbereich und bei Kopfschmerzen verwendet.    

 

Erläuterung

Ausläufer nehmen

Portrait

Pflanztipps:

Minzen sind gesunde Pflanzen mit wenigen Vorlieben, auf deren Erfüllung sie aber beharren!

  • Bis auf die Poleiminze mögen alle Minzen keine Mittagssonne.
  • Sie lieben einen feuchten, humosen Boden. Werden sie ständig zu trocken gehalten, droht Spinnmilbenbefall.
  • Vor dem Neuaustrieb vertragen sie etwas Kompost. Werden sie zu stark gedüngt, ist die Gefahr von Mehltau groß.
  • Minzen sind sehr vital. Sie vermehren sich über ihre Wurzelausläufer oberhalb und unterhalb der Erde!Deshalb in eine Gartenecke pflanzen, wo sie sich austoben können. Oder man versenkt sie, in große Plastiktöpfe mit Abzugsloch gepflanzt, in die Erde. In frei stehenden Töpfen sind Minzen nur bedingt winterhart.
  • Bei Balkonhaltung Gefäße mit Wasserbevorratung verwenden, Winterschutz geben.

Wirkungen der Minzen

In der Klostermedizin spielten Minzen immer schon eine große Rolle: Bereits Wahlafrid Strabo, ein Zeitgenosse Karl des Großen und Architekt der Klostergärten, nahm sie poesievoll in sein Gartenbuch auf. Das „Lorscher Arzneibuch“ und der „Macer floridus“ einschließlich Hildegard von Bingen schlossen sich der Huldigung der grünkräftigen Minze an. Kein Wunder, hat doch Jesus selbst die Minze, die im arabischen Raum bis heute hoch geschätzt wird, erwähnt: Matthäus 23, 23 und Lukas 11,42

Man kann sagen, sie ist eine duftende Heilpflanze für den gesamten Verdauungsprozess, körperlich und seelisch, und hält einem lästige Begleiter wie Fliegen und Bakterien vom Leib. Sie gilt als ein Bote der wahren Freundschaft und der Liebe, der auch immer wieder zum gemeinsamen Tisch eingeladen werden möchte: Ein Minzesträußchen oder ausgestreute Blätter drücken diesen Wunsch aus!


Die Heilkraft der Minzen hängt von den in ihnen enthaltenen sekundären Pflanzeninhaltsstoffen, ihren Flavonoiden, Gerbstoffen und ätherischen Ölen ab. Die mengenmäßige Beteiligung von Menthol, einem Bestandteil des ätherischen Öles von Minzen, ist dabei wirkbestimmend. Als Teepflanze können – bis auf die Poleiminze, bei der der Gehalt an giftigem Pulgeon bei weitem überwiegt – alle Minzenarten genommen werden.

Menthol wirkt in Kombination mit den übrigen Inhaltsstoffen der Minze

  • krampflösend und blähungstreibendauf den Verdauungstrakt
  • Gallenfluss und Gallensekretion anregend (deshalb nicht verwenden bei Gallenwegsverschluss, Gallenentzündung, Gallensteinen)
  • bei Überdosierung unter Umständen leberschädigend, haut- und schleimhautreizend
  • Sekretion von Magensaft fördernd (deshalb nicht bei saurem Magen und Gastritis anwenden)
  • Bronchialsekretion lösend
  • den Herzschlag erhöhend (Deshalb nicht bei Baby und Kleinkindern anwenden, vor allem nicht im Bereich von Nase und Mund. Auch nicht in der Schwangerschaft oder bei Bluthochdruck.)
  • auf Haut und Schleimhaut Kältegefühl erzeugend, ohne die Körpertemperatur zu beeinflussen
  • die Schmerzempfindlichkeit herabsetzend
  • durchblutungsfördernd
  • desinfizierend
  • Milben vertreibend
    • Menthol wirkt in der Bienenpflege gegen Milbenbefall.

Wie wird Minze angewendet?

Minzen, die heutzutage in vielen natürlichen und gärtnerischen Kreuzungen zu haben sind, können durch ihre unterschiedlichen ätherischen Öle ganz unterschiedlich duften – von intensiv minzig über zitronig, schokoladig bis kümmelig, wobei das Minzige, für das das Menthol zuständig ist, in verschiedenen Stärken mitspielt. Interessanterweise ist der Unterschied im Geschmack nicht so gewaltig wie im Geruch.

Angewendet werden Minzen, frisch oder getrocknet oder als Öl, um Speisen und Getränke zu würzen, wobei neben dem meistens herben, leicht pfeffrigen Geschmack auch der minzig frische, süße Duft eine Rolle spielt. Einzig die giftige Poleiminze mit ihrem hohen Pulegongehalt dafür nicht verwenden! Die lassen Sie blühen und erfreuen sich an den „wurligen“ Bienen, die sie besuchen werden.

  • Tipp für ein alkoholfreies, erfrischendes Sommergetränk: Eisgekühlten, mit Xylit leicht gesüßten Minzentee, dekoriert mit Minzenblatt und Bio-Zitronenscheibe genießen!

Der Duft frischer Minzen erfreut den Menschen! Nicht umsonst war die Minze bis ins 14. Jhd. außerhalb der Klostermauern ein Symbol leidenschaftlicher Liebe. Geblieben ist ihr der Platz im Kräuterbüschel, das am 15. August (Marien-Feiertag) in der Kath. Kirche geweiht und zu Hause in Stall, Wohnzimmer und Schlafzimmer als Glücksbringer platziert wird.
Dazu ein weiterer Vorschlag eines Minze-Spezialisten, um auf Minzenduft schweben zu können: „…einen Duftpfad anlegen, indem Sie möglichst viele verschiedenen Minzen beiderseits eines schmalen Weges pflanzen.“ Am besten so, dass ihnen der Rasenmäher Einhalt gebieten kann ;)
Sinnvoll ist auch eine Teichrandbepflanzung mit niedrigen Minzen wie Ackerminze, Wasserminze, Kölnischwasserminze  und Poleiminze.

Getrocknete Minzen eignen sich gut zum Räuchern.

Als Haustee zur psychischen Entspannung und Erholung eignen sich besonders mentholarme Minzenarten. Schmeckt köstlich mit selbst geernteten frischen oder getrockneten Minzeblättern. Kein Vergleich zu den üblichen Teesackerln!

Als Arzneitee trinken Erwachsene, nicht länger als 3 Wochen hindurch, 2 – 4mal täglich eine frisch zubereitete Tasse Tee:
Pro Tasse 1 Esslöffel frische oder 2 Teelöffel getrocknete mentholreiche Minze mit kochend heißem Wasser übergießen und - damit sich keine ätherischen Öle verflüchtigen - zudecken und 5 Minuten ziehen lassen. Köstliche Medizin!

  • SängerInnen, Achtung: Menthol trocknet – vorübergehend - Kehlkopf und Stimmbänder aus!

Ätherisches Minzöl und Pfefferminzöl
werden durch Wasserdampfdestillation hergestellt: Minzöl aus Kulturformen der Japanischen Ackerminze, Pfefferminzölaus mentholreichen Pfefferminzarten. Beide werden als Arzneimittel, im Wellnessbereich und bei der Herstellung von Kosmetik, Süßigkeiten, Zigaretten gerne verwendet.
Eingenommen werden Minzöl und Pfefferminzöl in geringer Dosierung: 1 – 3mal täglich 2 Tropfen auf Zucker, einem Stückchen Brot oder in etwas warmem Wasser bei Magen- und Darmblähungen, Magenkrämpfen, zur Förderung der Gallensekretion, bei Erkältungskrankheiten.
Für die äußerliche Anwendung mit etwas neutralem Öl (Jojoba-, Sonnenblumen-, Oliven- oder Kokosöl) mischen und auf die Haut oberhalb des erkrankten Organs auftragen. Siehe Warnhinweis!

  • Bei Kopfschmerzen und zur Linderung der Symptome von Erkältungen auf den Schläfen auftragen.
  • Mit Hilfe von Inhalationen (3 – 4 Tropfen in heißes Wasser geben) können festsitzender Husten gelöst und die oberen Atemwege frei gemacht werden.
  • Das Einreiben verspannter Muskelpartien mit Minzöl bewirkt Dank seiner durchblutungsfördernden, schmerzlindernden und antirheumatischen Eigenschaften eine Linderung bei Rückenschmerzen, Bandscheibenproblemen, Muskelkater und auch bei rheumatischen Beschwerden.
  • Ein paar Tropfen mit Sahne (oder etwas mehr Milch) vermischt ins warme Badewasser gegeben ist hilfreich bei den aufgezählten Beschwerden.
  • Für die Duftlampe 3 – 4 Tropfen in heißes Wasser geben: Der Duft entspannt und stärkt.
  • Minzöl mischt sich gut mit Lavendel, Zitrone, Rosmarin, Kiefer.

Damit Sie für Ihren Zweck die richtige Minze finden, sind hier etliche aufgezählt, eingeteilt nach ihrem Mentholgehalt:

  1. Mentholreiche MinzenAckerminze, Japanische Ackerminze, PfefferminzeThüringer Minze, Wasserminze 
  2. Mentholarme MinzenGrüne MinzeMarokkanische MinzeTürkische MinzeApfelminzeMojitominzeKärntner Minze, Orangenminze, Kölnischwasser-Minze, Erdbeerminze, Schokoladenminze, RossminzePoleiminze 
  3. "Andere" Minzen - Neben den echten Minzen (ihr botanischer Name beginnt mit „ Mentha …“) gibt es noch andere duftende Heilpflanzen, die als „Minze“ bezeichnet werden, aber im botanischen Sinne keine sind.
    Sie gehören zu anderen Gattungen: Minzverbene, Bergminze, Frauenminze, Katzenminze
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Traditionelle Heilkunde

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Wichtig: Die folgenden Angaben stammen aus der Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben traditionelles Wissen, stellen keine medizinische Empfehlung dar und ersetzen keine ärztliche Beratung (Details). Teile der Beschreibungen werden KI-gestützt aufbereitet und redaktionell geprüft.

Traditionell beschriebene Eigenschaften

verdauungsfördernd (Blätter) Volksheilkunde
schmerzlindernd (Blätter) Volksheilkunde

Inhaltsstoffe

Carotinoide Sekundär
Carvon Sekundär
Chlorophyll Sekundär
Flavonoide Sekundär
Gerbstoffe Sekundär
Menthol Sekundär
Polyphenole Sekundär
Ätherische Öle Sekundär
Mikronährstoffe
Organische Säuren
Sekundäre Pflanzenstoffe
Details zu den Inhaltsstoffen
Carotinoide

Als Carotinoide, auch Karotinoide, wird eine umfangreiche Klasse natürlich vorkommender fettlöslicher Pigmente (Lipochrome) bezeichnet, denen chemisch als Grundgerüst ein Tetraterpen gemeinsam ist.

Carvon

Carvon ist ein monocyclisches Monoterpen-Keton und Bestandteil von ätherischen Ölen.

Chlorophyll

Chlorophylle oder Blattgrün bezeichnet eine Klasse natürlicher Farbstoffe, die von Organismen gebildet werden, die Photosynthese betreiben. Insbesondere Pflanzen erlangen ihre grüne Farbe durch Chlorophylle.

Flavonoide

Die Flavonoide sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört. Flavonoide zählen zur Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich formal vom Grundkörper Flavan (2-Phenylchroman) ab: zwei aromatische Ringe, die durch einen Tetrahydropyran-Ring verbunden sind. In der Natur gibt es rund 8000 Verbindungen, deren Vielfalt durch verschiedene Oxidationsstufen im sauerstoffhaltigen Ring, unterschiedliche Substitutionen an den aromatischen Ringen und das Anhängen von Zuckern (Glykosid-Bildung) entsteht. Die Biosynthese verläuft über den Shikimisäureweg.

Gerbstoffe

Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe.

Menthol

Menthol ist ein monocyclischer Monoterpen-Alkohol. Es existiert in zwei spiegelbildlichen Formen, dem (−)-Menthol (Levomenthol) und dem (+)-Menthol. Neben Menthol existieren drei weitere Diastereomerenpaare, da die Verbindung drei asymmetrische C-Atome besitzt: das Neomenthol, Isomenthol und Neoisomenthol.

Polyphenole

Polyphenole sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten. Es gibt in der Literatur unterschiedliche Definitionen, welche Verbindungen den Polyphenolen zugeordnet werden können. Zumeist werden natürliche, in Pflanzen vorkommende Verbindungen, die mehr als einen Phenolring enthalten, den pflanzlichen Polyphenolen zugeordnet. Vereinzelt werden auch aromatische Verbindungen, die zwei oder mehr direkt an einen aromatischen Ring gebundene Hydroxygruppen enthalten, als Polyphenole bezeichnet.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind leicht flüchtige und häufig leicht entzündbare Stoffgemische, die aus verschiedenen ineinander löslichen, organischen Stoffen wie Kohlenwasserstoffen, Alkoholen, Ketonen oder Terpenen bestehen. Es handelt sich um stark riechende Stoffgemische ölartiger Konsistenz, die in Wasser schwer löslich sind und aus pflanzlichen Ausgangsstoffen stammen.

Mikronährstoffe

Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe (= Phytamine, Sekundärmetabolite, Phytochemicals ). Sie dienen als Cofaktor für essenzielle Enzymreaktionen, für Antioxidation, zum Aufbau von Makromolekülen, zur ganzheitlichen Gesunderhaltung. Mikronährstoffe werden dem Körper normalerweise bei ausgewogener Vollwert-Ernährung in ausreichender Menge zugeführt, besonders dann, wenn immer wieder Speisen mit Wildpflanzen verzehrt werden. Das Geschenk der Wildpflanzen an uns ist ihr Reichtum an Mikronährstoffen !

Organische Säuren

Organische Säuren sind chemische Verbindungen, die über eine oder mehrere funktionelle Gruppen oder andere Strukturelemente verfügen, die unter Abgabe von Protonen mit Wasser oder anderen protonierbaren Lösungsmitteln Gleichgewichtsreaktionen eingehen. Dabei entstehen die jeweiligen Anionen der betreffenden organischen Säuren und die Protonen werden im Fall von Wasser als Lösungsmittel, das als Protonenakzeptor und damit als Base reagiert, unter Bildung von Oxoniumionen H3O+, aufgenommen. Die Konzentration der Oxoniumionen in der Lösung ist dann größer als die Konzentration von Hydroxidionen, sodass die Lösung als sauer bezeichnet wird:

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sekundäre Pflanzenstoffe gehören zu den Naturstoffen. Sie können gesundheitsfördernde Eigenschaften haben oder für den menschlichen Körper giftig wirken.

Traditionelle Verwendung

Diese Angaben stammen aus Volksmedizin und Erfahrungsheilkunde. Sie beschreiben, wofür die Pflanze traditionell verwendet wurde — sie sind keine medizinische Empfehlung und ersetzen keinen Arztbesuch.

Verdauungsbeschwerden Volksheilkunde
Die Rossminze wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt, da ihre ätherischen Öle krampflösend wirken und die Magensaftsekretion anregen sollen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.
Kopfschmerz - Spannungskopfschmerz Volksheilkunde
In der Volksheilkunde gilt Rossminze als hilfreich bei Spannungskopfschmerzen, da ihre kühlenden und entspannenden Eigenschaften zur Linderung beitragen sollen.
Dieser Abschnitt wurde KI-gestützt erstellt und wartet auf redaktionelle Prüfung.

Hilft bei

Andere Namen

PferdeminzeWaldminzeMentha silvestrisSilberminze

Merkmale

Verwendung NutzpflanzeHeilpflanzeFrauenpflanzeMännerpflanzeNahrungspflanzeKräuter und GewürzeVerzehrtauglichkeit EntsaftenNotnahrungTrocknenNützlingspflanze Pflanzen- und SamenhandelWeitere Nutzung von PflanzenAnbaueignungBalkongartenBienenweideDuftpflanzeFeuchtbiotopGartenKübelbepflanzungSchmetterlingspflanzezum Verwildern geeignetPsychoaktivRäucherpflanzeSymbolpflanzeZierpflanze
Vorkommen GebirgeHügellandMittelgebirgeLebensraumÄckerAuwälderFeuchtwiesenFluss- und BachuferSchluchtwälderUferzonenVerbreitungAfrikaAsienEuropaMitteleuropa
Blütenfarbe rosa
Blütezeit Spätsommer | AugustFrühherbst | SeptemberHochsommer | Juli
Wuchsform krautige Pflanze / Staude

Rezepte mit dieser Pflanze

Steckbrief

Familie
Lamiaceae
Gattung
Mentha
Ordnung
Lamiales
Klasse
Magnoliopsida
Lebensform
Kraut
Habitat
Waste places and damp roadsides.
Essbarkeit
★★☆☆☆
Heilwirkung
★★☆☆☆
Licht
7/10
Feuchtigkeit
8/10
Boden
7/10
pH-Wert pH 7.5 – 8

Anbau & Pflege

An easily grown plant, it succeeds in most soils and situations so long as the soil is not too dry. Grows well in heavy clay soils. A sunny position is best for production of essential oils, but the plants also succeed in partial shade. There is some confusion over the name of this plant, it appears in the British flora but according to Flora Europaea it is not found in Britain. Sometimes cultivated for its leaves, there are some named varieties. Most mints have fairly aggressive spreading roots and, unless you have the space to let them roam, they need to be restrained by some means such as planting them in containers that are buried in the soil[K]. Hybridizes freely with other members of this genus. The whole plant has a mint-like aroma. The flowers are very attractive to bees and butterflies. A good companion plant for growing near cabbages and tomatoes, helping to keep them free of insect pests. Members of this genus are rarely if ever troubled by browsing deer. Mint species are generally self-fertile. Mint leaves can be harvested throughout the growing season, from spring to autumn, but they are best harvested just before flowering for optimal flavor. Mint typically flowers from late spring to early summer. Mint is a fast-growing plant, often establishing itself quickly and spreading aggressively, making it suitable for quick ground cover in gardens.
Vermehrung: Seed - sow spring in a cold frame. Germination is usually fairly quick. Prick out the seedlings into individual pots when they are large enough to handle and plant them out in the summer. Mentha species are very prone to hybridisation and so the seed cannot be relied on to breed true. Even without hybridisation, seedlings will not be uniform and so the content of medicinal oils etc will vary. When growing plants with a particular aroma it is best to propagate them by division[K]. Division can be easily carried out at almost any time of the year, though it is probably best done in the spring or autumn to allow the plant to establish more quickly. Virtually any part of the root is capable of growing into a new plant. Larger divisions can be planted out direct into their permanent positions. However, for maximum increase it is possible to divide the roots up into sections no more than 3cm long and pot these up in light shade in a cold frame. They will quickly become established and can be planted out in the summer.

Essbare Verwendung

Edible Parts: Leaves Edible Uses: Condiment Tea Leaves - raw or cooked. Peppermint-scented, they are used as a flavouring in salads, chutneys and cooked foods. A herb tea is made from the leaves. An essential oil obtained from the leaves and flowering tops is used as a food flavouring in sweets etc. A peppermint-like taste.

Weitere Nutzung

Essential Repellent Strewing Agroforestry uses: Mint can be used as a ground cover, helping to suppress weeds and prevent soil erosion. Its strong aroma can also help deter pests. The leaves contain about 0.57% essential oil. It is sometimes used as a substitute for peppermint oil in confectionery. Rats and mice intensely dislike the smell of mint. The plant was, therefore, used in homes as a strewing herb and has also been spread in granaries to keep the rodents off the grain. 1. Nectary - Flowers rich in nectar and pollen: Yes – Mint species produce small flowers that are rich in nectar, attracting various pollinators, including bees and butterflies. 2. Wildlife - Food (Fruit, Seeds, Leaf litter, Shelter, Nesting, Roosting): Yes – The leaves of mint are edible and can be used as food for both humans and some wildlife. While mint plants do not typically provide nesting sites, their dense foliage can offer some shelter. 3. Invertebrate Shelter (Overwintering sites, Leaf litter, Groundcover): Yes – Mint can provide habitat for invertebrates, and its foliage contributes to leaf litter. Mint species can spread and act as ground cover, which can help create a suitable environment for beneficial insects. 4. Pest Confuser (Smell): Yes – Mint has a strong aroma that can help deter certain pests, making it beneficial in companion planting and pest management strategies.

Verbreitung

Heimisch: Afghanistan, Albania, Algeria, Altay, Austria, Baltic States, Belarus, Belgium, Bulgaria, Canary Is., Cape Provinces, Central European Russia, Chad, China South-Central, Cyprus, Czechia-Slovakia, East Aegean Is., East European Russia, Egypt, Eswatini, Ethiopia, France, Free State, Germany, Global, Greece, Hungary, Iran, Iraq, Italy, Kazakhstan, Kenya, Kirgizstan, Krasnoyarsk, Kriti, Krym, KwaZulu-Natal, Lebanon-Syria, Lesotho, Libya, Morocco, NO, NW. Balkan Pen., Namibia, Nepal, Netherlands, North Caucasus, North European Russia, Northern Provinces, Northwest European Russia, Pakistan, Palestine, Poland, Portugal, Romania, Saudi Arabia, Sinai, South European Russia, Spain, Sudan-South Sudan, Sweden, Switzerland, Tadzhikistan, Tanzania, Tibet, Transcaucasus, Tunisia, Turkmenistan, Türkiye, Türkiye-in-Europe, Ukraine, Uzbekistan, West Himalaya, West Siberia, Xinjiang, Zimbabwe Eingeführt: Guinea, Guinée Forestière, Illinois, Madeira, Maryland, NO, New York, Oman, Sakhalin, Vermont

Alternative deutsche Namen

Ross-Minze
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren