Heilbalsam
Als "Balsam" werden im engen Sinn Salben und Cremes mit hautheilendem bzw. hautpflegendem Harzanteil bezeichnet. Das kann z.B. Harz von Nadel-, Weihrauch- und Benzoebäumen sein, aber auch von Zistrosen oder Pappelknospen. All diese Harze duften! So werden im weiten Sinn auch manchmal duftende Hautcremes, die kein Harz enthalten, als Balsame bezeichnet.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Harz bzw. Terpentin in eine Salbe einzuarbeiten, z.B.:
- Man sammelt selbst Harzausscheidungen oder harzende Pflanzenteile von Fichte, Waldkiefer, Schwarzkiefer, Latsche, Zitterpappel, Graupappel, Lungauer Balsampappel, Tanne und arbeitet sie ein wie bei dem Rezept „Adlerbalsam“ beschrieben.
- Lärchenharz bzw. Lärchenterpetin zu gewinnen erfordert Facharbeit. Nachzulesen und auch zu kaufen auf der Webside der Kärntner Firma „Schusser - Laresin“ .
Verwendet wird Lärchenharz bei folgenden Wildfind-Rezepten:
Heilbalsam der Rosa
Pechsalbe - Weitere Pflanzen, deren Harz viel verwendet wird, sind u.a. der Weihrauchbaum, der Mastixstrauch , die Zistrosen, vorallem die Kretische Zistrose , Myrrhebäume und die Benzoebäume.
- Das Harz dieser Bäume und Sträucher wird u.a. auch zu ätherischen Harzölen weiterverabeitet, z.B. Benzoe Siam Resinoid, Weihrauchöl, Myrrheöl, auch das Lärchenöl zählt dazu. In Ethanol gelöstes Harz ist z.B. das Mastixöl.
- WILDFIND verwendet Harzöle z.B. bei folgenden Rezepten:
Sheabutter-Oleogel
Hautcreme, hochwertige Pflegecreme
Hautcremes, Grundrezepte
- Das Harz harzreicher Pflanzenteile löst sich in Fett, bzw. Öl. Diese Eigenschaft machen sich folgende Wildfind-Rezepte zunutze:
Grüner Hautbalsam
Zapfensalbe
Zistrosencreme
Haftungsausschluss: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine professionelle Beratung durch Ärzte, Apotheker oder Kräuterkundige. Das Sammeln und Verwenden von Wildpflanzen geschieht auf eigene Gefahr. Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht. Mehr erfahren