Räuchern - Techniken, Räucherrezepte
Zur Einstimmung empfehlen wir den Artikel "Über das Räuchern - auch zur Zeit der Raunächte"
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Techniken des Räucherns
WOMIT KANN MAN RÄUCHERN?
Um sich mit den Grundkenntnissen des Räucherns vertraut zu machen, muss man sich ( vorerst ;) kein großes Sortiment an Räuchermaterial zulegen.
Die Räucherwaren - wie Zweige, Rinde, Wurzeln, Blätter, Blüten und Harze - werden stets in gut getrocknetem Zustand verwendet! Kurz vor dem Verräuchern zerkleinert, eventuell in einem Mörser, duften sie am besten.Das aufgelegte Räucherwerk kann nach Belieben aus nur einer Sorte bestehen oder aus einer vielfältigen Mischung, die über gegensätzliche Düfte ihre Wirkung aufbaut.
Tolle Räucher-Starterpflanzen, die man sehr gut einzeln, aber auch in einer selbstgewählten Kräutermischung angenehm duftend verräuchern kann, sind in der Natur, im Garten, auf dem Balkon, als Zimmerpflanze und auch bei den Küchengewürzen zu finden:
Alant (Wurzelscheiben)
Anis (Samen)
Beifuß (besonders die Triebspitzen, aber auch Blätter, Blüten)
Duftrosen (Blüten, voll erblüht)
Fenchel (Samen)
Fichte (Harz). Das getrocknetes Harz der Fichte ist als "Burgunderharz" im Handel. Man kann es jedoch leicht finden und ernten. Es ist ein wunderbarer Räucherstoff! Nicht ohne Grund wird es auch als „Waldweihrauch“ bezeichnet.
Gewürznelken (Knospen)
Indianischer Räuchersalbei - Zimmerpflanze (Blätter)
Kardamom (Samen)
Kiefer – gleich wie Fichte!
Lavendel (Blüten, Knospen, Blätter)
Lorbeer (Blätter)
Mariengras (Blätter)
Minze (Blätter)
Orange (Schale)
Perusalbei - Zimmerpflanze (Blätter, Blüten)
Rosenweihrauch - Zimmerpflanze (Blätter, Blüten)
Ruchgras - (Blätter)
Salbei (Blätter und Blüten aller Arten)
Sternanis (Samen)
Tanne (Nadeln)
Wacholder (Beerenfrüchte, Triebspitzen, Holzspäne)
Weinraute (Samen)
Zimt (Rinde)
Zirbe (Holzspäne)
Zitroneneukalyptus - Zimmerpflanze (Blätter)
Einheimische Top-Kräuter zum Räuchern finden Sie hier!
Harze zu räuchern ist ein Tipp für Anfänger (und Fortgeschrittene)! Wer außer dem wunderbaren einheimischen Fichten- und Kiefernharz auch andere Harze räuchern möchte, dem seien folgende, ebenso wunderbare, ausländische Harze als Starter ans Herz gelegt, natürlich auf dem Weg über die Nase ;) :
Afrikanischer Weihrauch - harzig, feinzitronig, entspannend
Benzoe siam - vanillig, entspannend
Dammar - feinzitronig, leicht, klärend
Labdanum - balsamisch, entspannend, geheimnisvoll
Mastix - balsamisch, leicht
Opoponax - aromatisch-süß, unterstützt Intuition und Inspiration
Zutaten
Zubereitung
Für eine Direktverräucherung wird das Räuchergut gebündelt oder lose verwendet.
Sie stellt die weltweit älteste, ursprünglichste und zugleich einfachste Art des Räucherns dar. Da dabei viel Rauch entsteht, findet sie im Freien statt. Getrocknete, robuste, Kräuter und Zweige von Bäumen und Sträuchern, die einen besonderen Duft aufweisen, eignen sich zur Direktverräucherung.
Für eine Direktverräucherung sind beispielsweise:
Kräuter: Beifuß, Minze, Johanniskraut, Mädesüß, Echtes Labkraut, Eisenkraut, Goldrute, Steinklee …
Bäume: Wacholder, Kiefer, Zirbe, Fichte, Tanne, Thuje, Altlaszeder, Weihrauchzeder, Balsampappeln, Zuckerbirke …
Sträucher: Gagelstrauch, Lavendel, Besenheide, Eberraute, Sumpfporst …
Gebündeltes Räuchergut direkt verräuchern:
Man bindet das Räuchergut als Räucherbündel (Smudge-Bundle), auch als Räucherzopf oder Räucherstick. Es wird zum Verräuchern meistens aufgehängt, kann aber auch stehend in eine mit Sand gefüllte Räucherschale gesteckt und so verräuchert werden.
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- Woraus und wie man dieses gebündelte Räuchergut selber macht und wie man es räuchert, erfahren Sie hier.
Loses Räuchergut direkt verräuchern:
Loses Räuchergut kann auf Sand direkt angezündet und verräuchert werden. Dazu eignen sich neben den oben genannten Pflanzenteilen auch Wurzeln (Meisterwurz, Wald-Engelwurz, Echte Engelwurz, Alant …) und Samen (Wacholderbeeren, Fenchel, Steinklee, Kardamom, Ajowan, Muskatnuss …)
So wird es gemacht:
- Man befüllt ein geeignetes, beliebig großes Gefäß, das kann z. B. eine Feuerschale, aber auch eine Muschel oder eine Imkerpeife (Bienenstock-Raucher, Smocker) sein, 2 - 3 cm hoch mit Sand. Durch den Sand wird das Gefäß geschont und der Räucherbrand erhält Zug. - Bitte verwenden sie keinen Vogelsand, denn er ist chemisch behandelt. Flusssand und Meeressand, eventuell als Mitbringsel von einer Wanderung oder aus dem Urlaub, eignen sich gut!
- Auf den Sand legt man das getrocknete Räuchergut und entzündet es.
- Mit einer großen Feder (Raubvogelfeder, Schwanenfeder, Rabenfeder etc.) wird dem glosenden Feuer Sauerstoff zugefächelt und der Rauch in der Luft verteilt.
Aufeinanderfolgende Verräucherung
Eine aufeinanderfolgende Verräucherung verstärkt das Räucher-Erlebnis:
- Zuerst entzündet man die duftenden Zweige. Imker mischen Pellets unter die zerkleinerten Zweige, um eine starke Rauchentwicklung zu erreichen.
- In die Glut der Zweige legt man die Kräuter.
- Einen schönen Abschluss der Räucherzeremonie erreicht man, indem man in die verlöschende Glut ein wenig Fichtenharz oder harzige Rinde legt. Harz verströmt einen lang anhaltenden, entspannenden Duft, benötigt jedoch nicht so viel Hitze wie die trockenen Kräuter.
Für ein Räuchern mit Hilfe von Kohle verwendet man Holzkohle oder Räucherkohle.
Räuchern auf Kohle kann im Freien, aber auch in Innenräumen geschehen. Bei Innenräumen wird im Anschluss an eine Kohle-Räucherung gelüftet, damit der Rauch abziehen kann. Duft und Wirkung verbleiben trotzdem noch lange im Raum.
Räuchern mit Holzkohle
Mit Hilfe von glühender Holzkohle werden seit Jahrtausenden Räucherungen durchgeführt. Je nach aufgelegtem Räucherwerk huldigte man damit Gottheiten, ehrte Verstorbene, versöhnte sich mit ihnen, erhoffte sich Schutz vor bösen Geistern, Unglück, Pest und anderen Erkrankungen, „reinigte“ damit seuchengeschwängerte Luft.
Sind uns die mythischen und auch gemütvollen Räucherungen geblieben, darf Europa heutzutage zum Glück auf medizinisch-desinfizierende Räucherungen auf Kohle verzichten. Sie wurden inzwischen durch effiziente, lebensrettende Medikamente ersetzt.
- Traditionelles Räuchern mit Holzkohle:
Als Räuchergefäß kann sowohl ein Kessel als auch eine Schaufel oder ein Rauchfass dienen. Der technische Vorgang (Gefäß – Sandschicht – Glut – Räucherwerk – Luftzufuhr) ist im Prinzip bei allen Behältnissen gleich wie anschließend beim Räuchern in den Raunächten, das sich im Alpenraum erhalten hat und zurzeit eine neue Blüte erlebt, beschrieben ist.
So wird in den Raunächten geräuchert:- In das oder auf das Räuchergefäß, oft eine Ofenschaufel, legt man eine Schicht Sand, um die Luftzirkulation der kommenden Glut zu fördern.
- Mit einer kleinen Schaufel holt man sich etwas Glut aus dem Ofen oder von einem offenen Feuer und legt sie auf die Sandschicht.
- Darauf wird das grob zerkleinerte Räucherwerk gelegt. Für die Raunächte: Wacholderspitzen, Wacholderbeeren, Wurzel der Meisterwurz, Kräuter aus dem Kräuterbuschen vom Hohen Frauentag und Weihrauch.
- Nun wandert man mit dem rauchenden Gefäß durch Wohnung, Haus, Hof, Stall und Garten. - Früher wurde dabei der Rosenkranz gebetet. Schön ist jedoch auch ein gesprochener, passender irischer Segenswunsch oder eine schlichte eigene Formulierung.
- Daneben muss man stets darauf achten, dass die Glut am Glimmen und Glosen bleibt, was durch gelegentliches Schwenken des Räuchergefäßes, durch Hineinblasen oder durch Darüberfächeln mit einem Hut, der dann abwechselnd den großen und kleinen TeilnehmerInnen glücksverheißend aufgesetzt wird, geschieht.
- Räuchern im Lagerfeuer und in der Feuerschale
Als Abschluss einer Feuerstunde kann man bei entsprechender Aufnahmebereitschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut eine Räucherung durchführen, denn Gefäß und Glut sind ja schon da :)
So wird es gemacht:- Man legt trockene, holz-duftende Zweige auf die noch glimmende Glut.
- Wenn die Zeige abgebrannt sind und der Rauch verflogen ist, folgen in die inzwischen schwächer gewordene Glut die duftenden Kräuter.
- Den Abschluss bildet Fichtenharz, das in die heiße Asche gelegt wird und einen lang anhaltenden Duft verströmt.
Räuchern mit Räucherkohle
Entzündet gleicht jede Räucherkohle einer winzigen Holzkohlenglut und eignet sich sehr einfach und trotzdem wirkungsvoll für das Räuchern im Freien und in Innenräumen. Man benötigt dafür nur wenige Gramm Räucherwerk!
Für ein Räuchern, das vorrangig der Meditation, Spiritualität oder der energetischen Bereinigung / Stärkung dient, ist dem Räuchern auf Kohle der Vorzug vor einem Räuchern mittels Räucherstövchen zu geben. Das Betrachten des Zerfallens des Räucherwerks und das Wahrnehmen des emporsteigenden Rauches führen in zusätzliche Welten.
Auch das oben beschriebene Räuchern in den Raunächten wird heutzutage oft stimmungsvoll mittels Räucherkohle durchgeführt.
In Kreta wird mit Räucherkohle übrigens oft auf Gräbern geräuchert. Ebenso entdeckt man bei den Brotbacköfen Räuchergefäße.
Räucherkohlen für eine Räuchern auf Kohle gibt es im Handel zu kaufen. Die 2 – 4 cm großen Kohlenscheiben sind in der Mitte vertieft, sodass das Räucherwerk gut zu liegen kommt. Außerdem sind sie „selbstzündend“, und zwar in dem Sinn, dass der gespendete Feuerfunke schnell durch die Kohle zieht. Gute Räucherkohlen glühen bis zu 2 Stunden. Die besten - und geruchsneutral - sind übrigens die japanischen Räucherkohlen.
So geht es:
- Zuerst legt man sich die benötigten Utensilien zurecht:
- Räucherschale oder anderes Räuchergefäß Es gibt auch tragbare mit Griff: die „Räucherpfannen“.
- etwas Fluss- oder Meeressand
- Räucherzange (Kohlenzange) . Nicht ganz einfach zu handhabender Ersatz: Pinzette
- Streichhölzer bzw. Feuerzeug oder Feuerholzbogen, um eine Kerze bzw. die Kohle anzuzünden
- stabile (evtl. gefundene) Feder
- fein zerkleinertes, trockenes Räucherwerk
- Dann wartet man, bis Stille einkehrt ... nach Belieben leise Stimmungsmusik … erklären, warum geräuchert wird … eventuell das Räuchern begleitende Texte.
- Technischer Ablauf:
- Halten Sie die Räucherkohle mit der Zange und entzünden Sie den Kohlenrand mit brennendem Zündholz oder mit einer Kerzenflamme. Sofern sie trocken gelagert worden war (sonst vorher im Backofen bei 50° durchtrocknen lassen), beginnt sie sich sogleich mit kleinem, laufendem Feuer knisternd, kurze Funken versprühend, unguten Geruch verbreitend und rauchend selbst zu entzünden.
- Das ist der Moment, in dem sie mit der Zange senkrecht auf das Sandbett gestellt wird, damit sie weiterhin gut brennt.
- Fächeln Sie ihr mit der Feder Sauerstoff zu, so dass das Feuerchen nicht erlöscht.
- Erst wenn die ganze Kohle innerlich glüht und sich am Rand ein grauer Aschenbelag zu zeigen beginnt, was einige Minuten in Anspruch nimmt, legen Sie sie mit der Zange ohne viel Druck waagrecht auf den Sand.
- Platzieren Sie nun mit zwei Fingern oder mit einem kleinen Löffel ein wenig fein zerkleinertes Räucherwerk in die mittige Vertiefung der Räucherkohle. Sogleich steigt duftender Rauch auf, den Sie mit der Feder in der Luft verteilen.
- Bevor das Räucherwerk auf der Kohle schwarz verkohlt, schieben Sie es mit der Räucherzange von der Kohle und legen neues auf. Dabei können Sie das Räucherwerk auch variieren.
- Als meditativen Abschluss ein wenig Harz pur auf die Räucherkohle legen.
Je nach Absicht und vorhandenem Räucherwerk hat man zwei Möglichkeiten, energetische Räucherungen durchzuführen:
- entweder in einer Direktverräucherung: Das Räuchergut selbst wird angezündet.
- oder man legt das Räucherwerk auf eine entsprechend heiße Unterlage, wie es beim Räuchern mit Kohle, auf einem heißen Stein oder mit Räucherstövchen gemacht wird. Nachfolgend werden die genannten Methoden beschrieben.
Zerkleinertes Räucherwerk verglimmt duftend auf einem flachen Stein, den man so an den Rand der Feuerstelle platziert hatte, dass er sich erhitzen konnte ... das kann im Freien sein, aber auch am Kaminfeuer.
Wenn für ein Räuchern in Innenräumen nur wenig Rauch, jedoch langanhaltender Duft gewünscht wird, ist das Räuchern mittels Räucherstövchen („Weihrauchbrenner“) sehr empfehlenswert. Räuchern mit einem Räucherstövchen bringt mehr Kontakt mit der Natur, ein Mehr an taktiler und optischer Wahrnehmung und eine größere Vielfalt an Geruchsstoffen als eine Raumbeduftung durch ätherische Öle allein. Da dabei das Räucherwerk durch ein Teelicht zwar erhitzt wird, in der Regel jedoch nicht verglüht, sorgen Räucherstövchen mit Duft und zartem Rauch auf feinstofflicher Ebene für Entspannung, Energetisierung und Klarheit. Wie sonst bei Räucherungen üblich, werden die duftenden Luftströme gelegentlich mit einer Feder im Raum verteilt.
Räucherstövchen werden mit Metallsieb oder mit Metallteller angeboten.
Sie funktionieren mit Teelichtern nach dem gleichen Prinzip wie die allbekannten Duftlampen (Aromalampen). Ihr Einsatz, auf den das Räuchergut gelegt wird, muss jedoch aus Metall sein, um die für das Räuchern nötige Hitze zu entwickeln. Der Abstand zwischen Kerzenflamme und Gitter bzw. Teller sollte 7 cm betragen.
Räucherstövchen mit Metallteller besitzen den großen Vorteil einer langsamen Verräucherung mit verringerter Selbstentzündungsgefahr, da nichts zur Flamme des Teelichts durchfällt oder hinuntertropft (Harz!).
- Um den Metallteller zu reinigen, werden die Harzreste im noch warmen Metallteller mit Öl oder Butter bestrichen, denn Harz ist gut fettlöslich, löst sich auch in Alkohol, jedoch nicht in Wasser! Anschließend wird der Teller mit Küchenpapier ausgewischt und mit heißem Wasser + Spülmittel nachgereinigt. Den Vorgang eventuell wiederholen.
Räucherstövchen mit Metallsieb wiederum haben einen guten Zug. Sie dürfen jedoch niemals aus den Augen gelassen werden, denn kleine Teile des Räucherwerks können in die Kerzenflamme fallen oder tropfen und das gesamte Räucherwerk entzünden. Um das nach Möglichkeit zu verhindern und das Sieb länger sauber zu halten, bedeckt man es mit einer feinen Schicht Sand, bevor man das Räucherwerk auflegt. – Alternativ stellt man das zerkleinerte Räucherwerk in einem großen, leeren Metall-Teelicht auf das Sieb.
- Die Reinigung des Siebes erfolgt ebenfalls durch Einwirken von Öl oder Butter mit anschließendem Waschen mit Wasser und Spülmittel. Dabei nimmt man eine kleine Stahlbürste zu Hilfe.
Das angegebene Räucherwerk (Zweige, Rinde, Wurzeln, Blätter, Blüten, Samen, Gewürze und Harze) wird zum Räuchern in der Regel in gut getrocknetem Zustand verwendet! Nur wenn man vorübergehend besonders viel Rauch haben möchte, legt man frisches auf, das dann allerdings oft den Duft vermissen lässt.
Räuchermischungen herstellen:
- Die getrockneten Pflanzenteile möglichst klein schneiden oder brechen.
- Zum Räuchern auf Räucherkohle Harz im Mörser zerkleinern und mit den Pflanzen kurz verreiben.
- Räuchermischung prisenweise verräuchern, dabei wiederholt nachlegen.
Bei einer Räucherzeremonie sollte nach Möglichkeit immer Harz mitverwendet werden. Es sorgt für langanhaltenden Duft.
Tipps:
- Legen Sie sich einen Vorrat an selbst gesammeltem Fichtenharz zu. Es kann gut einzeln, aber auch in Mischungen oder als Ersatz für ein anderes Harz verräuchert werden. Irregeleitet durch künstliche Beduftungen hat man hat beinahe vergessen, wie vielfältig balsamisch ganz normales, echtes Fichtenharz duftet! Man kann es sehr gut und einfach selber von der Fichtenrinde sammeln oder man kauft es im Handel unter dem Namen "Burgunderharz".
- Dazu passendes, empfehlenswertes Buch mit vielen Fotos: "Räuchern mit Weihrauch und heimischen Harzen" v. Christine Fuchs und Caroline Maxelon, Kosmos-Verlag, 2018.
Feuer und Glut nie unbeaufsichigt lassen und sich nach der Räucherzeremonie versichern, dass sich kein Glutnest versteckt!
Räucherzeremonien, die der Spiritualität und Meditation dienen, die Reinigung, Schutz und Gesundheit erbitten oder die Festesfreude steigern wurden und werden, wenn auch in unterschiedlichen Abläufen, weltweit abgehalten. Auch bereits von den Urvölkern Europas. Insbesondere von den Griechen und Römern, die die Räucherkultur des Orients und des alten Ägypten kannten. Kelten und Germanen benutzten ihre eigenen, einheimischen Pflanzen für zeremonielle Räucherungen.
Und doch gibt es einige Pflanzen, die seit Urzeiten völker- und länderübergreifend, ja sogar kontinentübergreifend, Bestandeile bedeutsamer Räucherungen sind. Wacholder, Salbei und Beifuß zählen dazu. Zu ihnen gesellte sich später der Weihrauch. Er war übrigens im Urchristentum verpönt, war er doch Bestandteil der antiken Kulte.
RÄUCHERN MIT B E I F U S S
Beifußräucherungen haben eine uralte Tradition. Kelten, Griechen und Römer führten sie durch, auch in Tibet und bei den Indianern wurden und werden Beifußarten geräuchert, besonders bei Meditationen, zur Heilung und um mit den Ahnen und Göttern in Verbindung zu treten.
Darauf fußend werden im modernen Europa Räucherungen mit Beifuß als Ritus bei Situationen im Leben durchgeführt, die eine Entscheidung erfordern, die einen kleinen oder großen Wendepunkt im persönlichen Leben darstellen. Berufswechsel, Wohnungswechsel, ... auch bei Geburt und Tod. Auch allgemein beim Wechsel der Jahreszeiten (eine neue Zeit wird geboren). In positiver Gesinnung durchgeführt, manifestieren sich Beifußräucherungen als reinigende, schützende, segnende, Vertrauen spendende, öffnende Kraft.
Technische Tipps:
- Wenn Beifuß allein verräuchert wird, eignet sich dafür die direkte Verräucherung als Räucherbündel (Smudge). Das kann man ganz leicht selber machen. Die Anleitung dazu finden Sie hier!
- Kleine Mengen an Beifußblättern können mittels Räucherstövchen verräuchert werden.
UR-RÄUCHERMISCHUNG MITTELEUROPAS FÜR SCHUTZRÄUCHERUNGEN
Diese Schutzräucherung wird immer noch gerne verwendet, auch um ein Haus auszuräuchern, in den Raunächten und um Personen und Tiere abzuräuchern. Manche Tiroler Bäuerinnen und Bauern räuchern Hirte und Vieh vor dem Auftrieb auf die Alm damit ab.
1 Teil Beifußblätter
1 Teil Wacholder (Beeren, Holzspäne, Triebspitzen)
2 Teile Fichtenharz
GÖTTLICHE RÄUCHERMISCHUNG
Im Alten Testament ist jene Räuchermischung beschrieben, die ausschließlich der spirituellen Verbindung der Israeliten zu ihrem Gott Jahwe dienen durfte. Wer sie außerhalb des kultischen Bereichs herstellte oder verwendete, wurde mit dem Tod bestraft.
„ Und der HERR sprach zu Mose: Nimm dir Spezerei: Balsam, Stakte (= gereinigtes Myrrhenharz mit hohem Gehalt an ätherischen Ölen), Galban und reinen Weihrauch, von einem so viel wie vom andern, und mache Räuchwerk daraus …“ (Quelle)
RÄUCHERN MIT S A L B E I
Salbei wird verräuchert, um die mentale Atmosphäre einer Umgebung zu reinigen, Altes zu bereinigen und Platz für Neues zu schaffen. Auch um Heilgegenstände energetisch aufzuladen.
Einheimische Salbeiarten sind Klebriger Salbei, Quirlblütiger Salbei und Wiesensalbei. Den Echten Salbei ( "Gartensalbei") kann man außer als Gartenpflanze gelegentlich verwildert in freier Natur antreffen. Ihn brachten die Benediktiner um 800 n. Chr. aus Italien mit über die Alpen. Er wird seitdem medizinisch oft an Stelle des einheimischen Beifuß verwendet, kann aber dessen zusätzlich entspannende Wirkung nicht für sich beanspruchen.
Für eine Räucherung mit Salbei kann man gut die genannten Salbeiarten nehmen, jedoch auch andere, wie Weißer Salbei, Griechischer Salbei, Peru-Salbei.
NEUNKRÄUTERSEGEN-SCHUTZRAUCH
Die Kräuter des Neunkräutersegens werden gemeinsam seit über 1000 Jahren gegen böse Geister, Gifte, ansteckende Krankheiten und gegen Verletzungen als Schutz verwendet. Mit ihrem Rauch (auf Glut gestreut) bzw. mit ihrem Duft (auf heißem Stein, Räucherstövchen), gemischt aus Wurzel, Blatt, Blüte und Frucht, kann ein Zeichen des Wunsches nach Heilung des ganzen Menschen bzw. der Mutter Erde gesetzt werden.
1 Teil Betonie – Blüten, Blätter
1 Teil Bitteres Schaumkraut – Blüten, Blätter
1 Teil Brennnessel - Wurzel
1 Teil Kerbel - Blätter
1 Teil Wegerich - Blätter
2 Teile Beifuß - Triebspitze
2 Teile Fenchel - Samen
2 Teile Kamille - Blüten u. Blätter
2 Teile Wildapfel - Fruchtstücke
NEUNERLEI-KRÄUTER-WEIHRAUCH
9, das ist 3 x die göttliche Zahl 3, repräsentiert die Vollkommenheit.
Die folgenden 9 einheimischen Pflanzen, die S. Seligmann in seiner „Geschichte des Aberglaubens " , 2. Bd., S. 50 ff. aufzählt, sind in Süddeutschland seit alters her wichtige Pflanzen des Abwehrzaubers. Ihre Blüten werden zwischen dem Johannistag (24. Juni) und Mariä Himmelfahrt (15. August) vor Sonnenaufgang schweigend gesammelt. Für eine Schutzräucherung werden sie zusätzlich mit Wacholderbeeren und Weihrauch vermischt:
RAUNACHT-RÄUCHERMISCHUNG
Diese Mischung wird seit Generationen in Alpentälern, vor allem an den vier Haupt-Raunächten (Thomasnacht, Heiliger Abend, Silvester, Abend vor Hl. Dreikönig), geräuchert. Sie verbindet für eine bittende Schutzräucherung kultig Bodenständiges, „immer schon" Dagewesenes, mit Weihrauch, dem Huldigungsrauch an die Gottheit:
1 Teil Meisterwurz-Wurzel
1 Teil Wacholderbeeren
1 Teile Alantwurzel, feine Scheiben
3 Teile Kräuter aus dem geweihten Kräuterbuschen, vor allem Dost und Beifuß
2 Teile Weihrauch, arabischer
2 Teile Fichtenharz (= „Waldweihrauch“)
DESINFIZIERENDE RÄUCHERUNG
Von der Antike weg wurden mit den angeführten Pflanzen der genannten Räuchermischung, bis auf die Meisterwurz, die eine ausgesprochene Alpenpflanze ist und erst durch Paracelsus bekannt gemacht wurde, bis Anfang des 20. Jahrhunderts desinfizierende Räucherungen in Krankenräumen und Schutzräucherungen vor Dämonen, denen man die Verursachung von Unheil und Krankheiten zuschrieb, durchgeführt. In Pestzeiten brannten deshalb riesige Räucherfeuer in den betroffenen Straßenzügen, Dörfern und Städten. Auch Personen wurden damit abgeräuchert.
- Wissenswertes:
Bis auf den aus der Ferne stammenden, u.a. desinfizierend wirkenden Weihrauch zählen die Pflanzen der Räuchermischung zu den einheimischen, ebenfalls desinfizierend wirkenden Pflanzen.
Gegen Pest und andere gefährliche Infektionskrankheiten, Epidemien und Seuchen, waren sie allerdings machtlos. Dazu war ihre Wirkung denn doch zu schwach.
Eine Verbesserung trat erst ein, als Ignaz Semmelweis in den Krankenhäusern auf Hygiene und Desinfektion drängte, Impfstoffe entwickelt und verwendet wurden, grundlegende Hygienemaßnahmen Allgemeingut wurden und ab 1940 (!) die enorme Bedeutung des antibiotisch wirksamen Penicillin in der Medizin erkannt wurde.
Doch nach wie vor haben die Pflanzen der desinfizierenden Räuchermischung, auch in anderen Formen angewendet, ihren volksmedizinischen Platz, vor allem zur Vorbeugung und Behandlung einfacher grippaler Infekte.
- Alte, desinfizierende Räuchermischung:
1 Teil Gewürznelken
1 Teil Kamille - Blüten, Kraut
1 Teil Lavendel - Blüten, Zweige
1 Teil Meisterwurz- Wurzel
1 Teil Rosmarin - Nadeln, Zweige
1 Teil Salbei - Blätter, Blüten, Zweige
1 Teil Thymian - Blätter, Zweige
1 Teil Wacholder - Beeren, Zweige
2 Teile Kiefernharz
2 Teile Weihrauch
ABSTRUSE RÄUCHERREZEPTE
Abstruse Räucherrezepte finden sich im Picatrix, einem Werk über Magie, Astrologie und Talismankunde, das zum Teil schon im Mittelalter und besonders dann in der frühen Neuzeit, der Zeit der meisten Hexenverbrennungen, großen Anklang in der westlichen Gesellschaft fand und bis in das 18. Jh. in vielen Manuskripten verbreitet war. Es entsprach und prägte u. a. die Vorstellungen der Gesellschaft über Zauberer und Hexen.
ENTSPANNEN UND AUFBAUEN. - AUCH: EIN NEUER TAG BEGINNT.
Das Räucherwerk eignet sich sowohl zum Verräuchern auf einer Räucherkohle als auch auf einem Räucherstövchen.
1 Teil Alantwurzel
1 Teil Eisenkraut
1 Teil Mastix-Harz
1 Teil Zitronenschale
1 Teil Myrtenblätter
1 Teil Orangenblüte 1 Teil Minze
EINFACHE WOHLFÜHLRÄUCHERUNGEN
- Abendräucherung mit Propolis
Propolis ist das kostbare Harz der Bienen, das sie während des Sommers erzeugen, um sich zu schützen. Wie wärmende Sonne berührt uns sein balsamischer Duft, wenn es als einzelner Räucherstoff über einem Teelicht verräuchert wird. Er führt uns auf Phantasiereisen und lässt den Alltagsstress wie klirrendes Eis abfallen.
- Rohzucker in einem Räucherschälchen allein verräuchert entwickelt einen unaufdringlichen, angenehmen, entspannenden Duft. Der Zucker karamellisiert dabei langsam, dabei ab und zu mit einem Teelöffel bewegen.
Wann eignet sich eine Rohzucker-Räucherung besonders? - Schlicht, aber schön als Abschluss eines Abendessens. - Auch als beruhigender Ausklang einer Kinderfete. Vielleicht entstehen nebenbei hübsche WILDFIND-Mandalas und verabschiedet wird mit einem kleinen Stück Karamell im Mund!
- Etwas zerkleinerte Zimtrinde auf die noch warme Herdplatte gestreut, verbreitet freundlich-heitere Küchenluft, die den Atemwegen guttut.
MISCHUNG FÜR EINE ABENDRÄUCHERUNG
Zur Ruhe kommen, genießen.
1 Teil Kalmuswurzel oder Baldrianwurzel
1 Teil Kardamom, grüner
1 Teil Duftrosenblüte
1 Teil Afrikanischer Weihrauch
2 Teile Zirbenspäne
Lässt sich wunderbar auf Räucherkohle verräuchern, kann aber auch gut in einem Räucherstövchen über einem Teelicht seinen Duft entfalten!
Das erneute Aufleben des Räucherns in unserem Jahrhundert brachte es mit sich, dass neben den alten Räucherrezepturen, die berechtigterweise immer noch gewürdigt und viel verwendet werden, sich Rezepturen entwickelten, die ebenfalls die Tiefenschichten des Menschen ansprechen, jedoch mit bislang bei uns teilweise unbekanntem Räucherwerk.
Wildfind teilt seine neuen Beispiele ein in
- Rezepte für Räucherungen im Tagesablauf
- Räucherrezepte für die hohen Zeiten des Jahres, an denen die Sonne sich wendet
- Räucherrezepte für besondere Vorkommnisse.
So können Sie für Ihre individuelle Räucherzeremonie wählen zwischen alten und neuen Rezepturen! Mit Intuition und Wissen finden Sie Ihre Räuchermischung, die Ihnen momentan guttut, die Sie entspannt, unterstützt, begleitet und weiterführt.
SONNENRÄUCHERUNG: SOMMERSONNE - WINTERSONNE
Dieses Räucherwerk birgt den Jahreszyklus der Sonne in sich: Die Sonnenpflanzen schenken uns ihre stimmungsaufhellende und belebende Kraft als herb-süßen Rauch nicht nur als Sonnenwend-Räucherung, sondern auch bei einer Räucherung an trüben Tagen. - Darum in den Tagen um die Sommersonnenwende die Pflanzen für die Sonnenräucherung als Räucherschatz für ein ganzes Jahr sammeln!
Welche Pflanze symbolisiert welche Jahreszeit?Frühlingssonne – Frühlings-Triebspitzen des Beifuß. Sommersonne - Blüten von Holunder, Mädesüß, Duftrose, Johanniskraut. Herbstsonne – Alantwurzel mit gespeicherter Sonnenkraft.Wintersonne – Fichtenharz, gesammelt im Winter.
Daraus mischt man das Räucherwerk:
1 Teil Beifuß - Triebspitze
1 Teil Duftrosenblüten
1 Teil Holunderblüten
1 Teil Johanniskraut - Blüten, Knospen
1 Teil Mädesüß - Blüten
2 Teile Alantwurzel
2 Teile Fichtenharz
ADVENTLICHE RÄUCHERMISCHUNG
Für eine adventliche Räuchermischung eignet sich die asiatische Gewürzmischung „Fünf-Gewürze-Pulver“, die auch in Supermärkten erhältlich ist, gut. Sie würzt nicht nur Speisen, sondern kann auch so, wie sie ist, als Räucherwerk verwendet werden und zaubert durch Düfte, die wir mit der vorweihnachtlichen Zeit verbinden, eine feine Stimmung!
Die Mischung besteht nämlich aus:
Tipp: Noch ein kleines Stück Harz dazulegen! - Erfrischend duften Fichtenharz, Mastix, indischer Weihrauch, entspannend: afrikanischer Weihrauch, Labdanum, Opoponax.
WEIHNACHTLICHE RÄUCHERMISCHUNG
Diese Räuchermischung kann sowohl gut auf Räucherkohle als auch gut in einer Räucherschale über einem Teelicht geräuchert werden. Sie stimmt ein auf Besinnung und Meditation. Grenzüberschreitend ...
Rose Ausländer formulierte es so:
„In dir - über dir - Sonne Mond und Sterne.
Hinter ihnen - unendliche Welten. - Hinter dem Himmel - unendliche Himmel.
Über dir - was deine Augen sehen.
In dir - alles Sichtbare - und - das unendlich Unsichtbare.“
(Quelle)
Die meditative Stimmung initiieren und begleiten:
1 Teil Kardamom, grüner
1 Teil Labdanum
1 Teil Sternanis
1 Teil Zimtkassie - Rinde
2 Teile Lorbeerblätter
2 Teile Myrrhe
2 Teile Weihrauch, afrikanischer
ATMOSPHÄRISCHE ENERGIE EINES RAUMES ODER HAUSES REINIGEN UND POSITIV AUFBAUEN IN DREI PHASEN
- Nach einem Einleitungsgespräch führt man zuerst eine Reinigungsräucherung mit 3 Teilen Salbeiblättern und 1 Teil Fichtenharz auf Räucherkohle durch: Man beginnt mit der Reinigungsräucherung im Haus oben und geht in den Räumen gegen den Uhrzeigersinn (links herum). Einige Minuten einwirken lassen, dann Fenster öffnen und gründlich lüften.
- Anschließend vollzieht man eine Harmonieräucherung, um eine atmosphärische Harmonisierung zu erreichen: Salbei und Fichtenharz werden von der Kohle geschoben werden und das vorbereitete Räucherwerk "Harmonisierung" wird prisenweise aufgelegt.
Man startet mit der Räucherung im Haus unten, in den Räumen geht man im Uhrzeigersinn (rechts herum), während man in den Räumen im Uhrzeigersinn (rechts herum) geht. Es Dieses ebenfalls mit Räucherkohle eine vollziehen: Einige Minuten einwirken lassen, dann Fenster öffnen und gründlich lüften.- Räucherwerk "Harmonisierung":
1 Teil Alantwurzel
1 Teil Engelwurz-Wurzel
1 Teil Holunderblüten
1 Teil Salbeiblätter
1 Teil Cassia-Zimtrinde
1 Teil Weihrauch, arabischer
1 Teil Kiefernharz
- Räucherwerk "Harmonisierung":
- Den Abschluss bildet eine Dank- und Schutzräucherung. Dazu stellt man das Räuchergefäß mit dem entfachten Räucherwerk "Dank und Schutz" für eine gefühlsmäßig beliebig lange Zeit auf die offene Türschwelle des Raumes bzw. der Wohnung oder des Hauses.
- Räucherwerk "Dank und Schutz":
1 Teil Fichtenharz
2 Teile Beifußblätter
2 Teile Wacholderbeeren
- Räucherwerk "Dank und Schutz":
LIEBESRÄUCHERUNG
Das Räucherwerk eignet sich sowohl für eine Räucherung mit Räucherkohle als auch mit einem Räucherstövchen.
1 Teil Labdanum
1 Teil Baldrian (Wurzel, Blüten)
1 Teil Goldrute (Blüten)
1 Teil Duftrose (Blüte ohne Grünes)
2 Teile Sandelholz-Späne, weiße.
HEILRÄUCHERUNG NACH SEELISCHEN VERLETZUNGEN
1 Teil Beifußblätter – reinigend, schützend, mutmachend
1 Teil Holunderblüten – Geborgenheit vermittelnd, tröstend, über den Ist-Zustand hinaushebend
1 Teil Mädesüßblüten - schmerzlindernd, hilft Verhärtungen abzubauen, Altes loszulassen
1 Teil Salbeiblätter – stärken Immunkräfte und Selbstbewusstsein
1 Teil Burgunderharz (=Fichtenharz) - heilt alte Wunden, vermittelt Wärme, fördert Genesung
2 Teile Alantwurzel - kräftigend, aufrichtend, gibt Standfestigkeit
2 Teile Weihrauch, indischer – schmerzlindernd; vermittelt: du bist wertvoll!
INSEKTEN, VORALLEM STECHMÜCKEN, DURCH RÄUCHERN VERTREIBEN
Wie man das macht, erfahren Sie hier!